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Wohnvorteil bei Berechnung von Kindes-/Trennungs- und nachehelichem Unterhalt

30.08.2018 16:13 |
Preis: 48,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


20:55

Zusammenfassung: Wohnwert

Guten Tag !

Situation:
- Eigentumswohnung befindet sich seit Juli 2018 in meinem Alleineigentum, vorher war meine Noch-Ehefrau Miteigentümerin
- den Abfindungsbetrag (einen großen Teil davon) an meine Noch-Ehefrau habe ich per Schenkung von meinen Eltern erhalten
- meine Eltern sind in der Wohnung als Hauptwohnsitz in Deutschland gemeldet (Seit 2010), sie haben hier ein Schlafzimmer, ihre Kleidungsschränke und können kommen und gehen wann sie wollen, also es ist auch ihre Wohnung (zwar nicht als Eigentümer, aber als Mitbewohner)
- das bedeutet für mich ich kann die Wohnung nicht fremdvermieten (und möchte es auch nicht, schon garnicht vor dem Hintergrund der erfolgten Schenkung durch meine Eltern, damit die Wohnung von mir übernommen werden konnte)
- meine Noch-Ehefrau und ich befinden uns noch in der Trennungsphase, der Scheidungsantrag ist gestellt (April / Mai 2018), Bearbeitung läuft, es gibt noch keinen Gerichtstermin
- nach der Wohnungsübernahme soll der Kindes- und Trennungsunterhalt neu bestimmt werden

Frage:
Wie wird die Bestimmung des Wohnvorteils unter Berücksichtigung der gegebenen Infos durchgeführt ?
Wie werden die weiteren Erwachsenen in der Wohnung (meine Eltern) bei der Bestimmung des Wohnvorteils
berücksichtigt ?
Sie befinden sich oft in Kroatien (stammen von dort), aber ihr Wohnsitz hier in Deutschland ist meine Wohnung, und das möchte ich ihnen auch erhalten.


Mit freundlichen Grüßen und Bitte um eine hilfreiche und verständliche Klärung.
Vielen Dank


30.08.2018 | 16:45

Antwort

von


(381)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass Sie auch in der Wohnung wohnen - so würde ein Wohnwert angerechnet werden von etwa 600-800 Eur, je nach Mietspiegel.
Ihre Eltern wohnen umsonst - ggf. käme hier noch eine fiktive Miete obendrauf, wenn diese keine Miete zahlen! Wenn Sie also zusammen wohnen, würde sich Ihr eigener Wohnwert so relativieren, dass Sie quasi wie ein Mieter in der Wohngemeinschaft zahlen zzgl. fiktiver Miete - also dann wieder 600-800 Eur.

Ich hoffe, dass die Übertragung unter Ausschluss des Zugewinns erfolgt ist, da sonst noch Ansprüche geltend gemacht werden könnten! Trennungsunterhalt fällt nur bis zur Rechtskraft an, sie muss ab jetzt auch Vollzeit arbeiten!

Wenn Sie eine Unterstützung bei der Scheidung brauchen, helfen wir gerne weiter!

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 30.08.2018 | 17:23

Danke für die Antwort.
Ich habe noch eine Frage zu dem Antwortteil mit den Eltern als Mitbewohner in der Wohnung und zu Ihrem Hinweis zur Übertragung unter Ausschluss des Zugewinns.
- Meine Eltern zahlen keine Miete. (schon wegen ihrer Schenkung und sonstiger Unterstützung über die Jahre).
Wird mir jetzt da eine fiktive Miete wegen meiner Eltern oder wegen mir angerechnet ? Oder nicht? Was wird da dann für ein Wert herangezogen oder fällt der weg ? Diesen Absatz habe ich leider nicht so verstanden wie ich es mir erhofft hätte.

- Im Notarvertrag zur Wohnungsübernahme steht zum Thema "Zugewinn"
"die Vertragsteile sind sich darüber einig, dass gegenseitig keine Ansprüche auf Ausgleich des Zugewinns bestehen. Die Vertragsteile verzichten hiermit gegenseitig auf alle Ansprüche auf Ausgleich des Zugewinns, die einem von ihnen gegen den anderen aufgrund der bisherigen Dauer ihrer Ehe zustehen könnten. Die Vertagsteile nehmen den Verzicht jeweils wechselseitig an."
Passt das dann so?

Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.08.2018 | 20:55

Ich habe Ihre Frage bereits beantwortet - lesen Sie einfach nochmal, was ich geschrieben habe durch! Sie dürfen sich das doch nicht so vorstellen, als wenn es feste Werte gibt.
Man betrachtet die Wohnung als Ganzes, wie ein normaler Mieter. Wohnen Sie alleine, zahlen Sie alleine 600-800, vielleicht auch 1000 oder 1200 EUR, je nachdem, was so in Ihrer Stadt für eine vergleichbare Wohnung gezahlt wird = Gesamtpreis Wohnung. Sind Sie nun Mitmieter mit Ihren Eltern, also eine Wohngemeinschaft, dann zahlen Sie weniger (würden Sie ja auch als Mieter mit fremden Leuten). Ihre Eltern zahlen nichts. Also muss - egal was Sie denen zu verdanken haben - doch eine fiktive Miete angesetzt werden und Ihnen quasi als Mietzahlung angerechnet werden - aber doch nur insoweit, alsdass Sie dann wieder auf die Gesamteinzelmiete kommen.

Ich hoffe, Sie haben es nun verstanden, oder einfach gesagt: gehen Sie einfach davon aus: Zurechnung zum Einkommen: 600-1200 EUR, je nach Größe, Lage, Stadt.

Zum Zugewinn war einfach nur ein netter Hinweis von mir - als Bonus! Ich kann daher ohne Vorlage des Gesamtnotarvertrages nicht beantworten, ob das reicht oder wirksam ist. Da müsste man eine Gesamtprüfung vornehmen!.

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