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Wohnvorteil Kindesunterhalt bei Kauf nach Scheidung

13.07.2017 19:55 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Zusammenfassung: Mietfreies Wohnen in eigenem Haus/eigener Wohnung ist als weiteres Einkommen bei der Unterhaltsberechnung zu berücksichtigen.

Nach meinem aktuellen Einkommen müsste ich für unsere Kinder Kindesunterhalt laut Düsseldorfer Tabelle nach Stufe 5 zahlen.
Mit meiner Frau schließe ich gerade eine Ehe- und Trennungsfolgenvereinbarung ab, inkl. Gütertrennung. Hier werden wir für den Kindesunterhalt auch eine Regelung nach Düsseldorfer Tabelle vereinbaren. Nun bin ich am Überlegen mir nach der Scheidung oder nach Abschluss des Ehevertrags eine Eigentumswohnung von meinem Vermögen zu kaufen. Allerdings stellt sich mir nun die Frage, ob die Eigentumswohnung und der ggfs. damit verbundene Wohnvorteil dann zusätzlich zu meinem Einkommen hinzugezählt werden und ich am Ende nicht mehr in Stufe 5 der Düsseldorfer Tabelle lande, sondern ggf. in Stufe 6 oder 7.

Konkret möchte ich wissen, ob der Kauf einer Eigentumswohnung mit verbundener Eigennutzung nach der Scheidung bzw. nach Abschluss des Ehevertrags sich zu meinem Nachteil auswirken könnte, da ich mir ggfs. einen Wohnvorteil auf mein Einkommen anrechnen lassen muß, welches dann bei der Berechnung der Höhe des Kinderunterhalts berücksichtigt wird.



Guten Abend,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Wenn Sie eine ETW erwerben und diese selber nutzen, ist bei der Ermittlung Ihren Einkommens auch der Wohnwert dieser ETW zu anzusetzen, vgl. BGH, Beschluss vom 19.03.2014, Az.: XII ZB 367/12, ferner OLG Brandenburg, Beschluss vom 27.11.2014, Az.: 9 UF 140/13.

Natürlich sind dabei etwaige Finanzierungskosten zu berücksichtigen, so dass ohne konkrete Zahlen nicht abschließend beurteilt werden kann, ob und ggf. in welchem Umfang sich der Erwerb und die Selbstnutzung auf das unterhaltsrechtlich relevante Einkommen auswirkt.

Grundsätzlich aber besteht die Verpflichtung der Berücksichtigung und damit der unterhaltsrechtlichen Auswirkung.


Mit freundlichen Grüßen

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