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Wohnvorteil


18.01.2006 00:36 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,
bei wohnen im eigenen Haus wird einem ja immer ein sog. Wohnvorteil angerechnet der dem Mietwert entspricht, abzüglich eventueller Kreditverpflichtungen aus dieser Immobilie.
Neben diesen Verbindlichkeiten fallen i.d.R. aber auch noch weitere Kosten für eine Immobilie a´n wie Grundsteuer, Versicherungen, Reparaturen und Erhaltungsaufwand.

Welche Kosten können dem Wohnwert gegen gerechnet werden ?

Vielen Dank

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


von dem Wohnvorteil in Höhe der objektiv zu erzielenden Marktmiete sind neben Aufwendungen für Grundsteuer und Gebäudeversicherung auch alle Nebenkosten in Abzug zu bringen, soweit diese verbrauchsunabhängig sind (also auch Reparaturen und Erhaltungsaufwand, nicht aber Gas, Heizung, Strom, Wasser, Müllabfuhr, etc.) und soweit diese Kosten nicht auf den Mieter umgelegt werden, so die ständige Rechtsprechung: BGH FamRZ 1995, 866; BGH NJW 1998, 2821; BGH NJW 2000, 284).


Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben.

Sollten dennoch Unklarheiten bestehen, nützen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.01.2006 | 17:24

Sehr geehrter H.Anwalt,
wie funktioniert das aber in der Praxis. Bei der Grundsteuer, die ja bekannt ist kann man ja monatlich ansetzen. Sonstige Reparaturen sind doch aber nur sehr schwer umzulegen, zumindest wenn die Frau einen Titel über die Unterhalthöhe hat. Wie würde beispielsweise eine Reparatur des Daches in Höhe von 5000.- €uro verrechnet, oder aber der Austausch der Fenster was auch einen größeren Betrag bedeuten würde ?
Muss ich jedesmal klagen um zu veerhindern das der Gerichtsvollzieher bei mir ein und aus geht ?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.01.2006 | 16:17

Sehr geehrter Ratsuchender,

1.
Instandhaltungskosten können in Anlehnung an die Regelung des § 28 Abs. 2 der Zweiten Berechnungsverordnung pauschaliert werden.

Diese Vorschrift lautet:

Als Instandhaltungskosten dürfen je Quadratmeter Wohnfläche im Jahr angesetzt werden:

1. für Wohnungen, deren Bezugsfertigkeit am Ende des Kalenderjahres weniger als 22 Jahre zurückliegt, höchstens 7,10 Euro,

2. für Wohnungen, deren Bezugsfertigkeit am Ende des Kalenderjahres mindestens 22 Jahre zurückliegt, höchstens 9 Euro,

3. für Wohnungen, deren Bezugsfertigkeit am Ende des Kalenderjahres mindestens 32 Jahre zurückliegt, höchstens 11,50 Euro.

Diese Sätze verringern sich bei eigenständig gewerblicher Leistung von Wärme im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 der Verordnung über Heizkostenabrechnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Januar 1989 (BGBl. I S. 115) um 0,20 Euro. Diese Sätze erhöhen sich für Wohnungen, für die ein maschinell betriebener Aufzug vorhanden ist, um 1 Euro.


2.
Solang ein Unterhaltstitel im Raum steht, werden Sie nicht umhinkommen, jegliche Veränderung in den wirtschaftlichen Verhältnissen mittels einer Abänderungsklage geltend zu machen.

Andernfalls riskieren Sie, dass Ihre (Noch-)Ehefrau Sie rückwirkend auf Unterhalt in Höhe der ausbleibenden Zahlungen in Anspruch nimmt.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Geyer
Rechtsanwalt

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