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Wohnungsverkauf - Prüfung vom Kaufvertrag über Rechtsanwalt.


06.09.2017 14:00 |
Preis: 80,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch



Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Zeit verkaufe ich meine Wohnung. Um eine Sicherheit zu haben, das der Kaufvertrag in Ordnung ist, habe ich einen RA gebeten diesen zu überprüfen.

Ich habe mich vorher im Internet über die Preise informiert, welche Rechtsanwälte für diese Tätigkeit berechnen (max. 250€)

Mein Rechtsanwalt verlangt nun nach Prüfung ca. 2000€ (telefonisch mitgeteilt) ohne vorherige Absprache der entstehenden Kosten. Berechnet wurde dies laut seiner Aussage durch den Verkaufspreis meiner Wohnung (in höhe von 180.000€)

Ich habe bereits den Kaufvertrag zurück bekommen, ohne eine Rechnung! Ich habe auch keine Außergerichtliche Vollmacht unterzeichnet.

Hätte mich der RA als erstes über die Kosten informieren müssen? Ist der Preis gerechtfertigt? Wenn nein, wie viel steht ihm zu und wie verfahre ich weiter.

Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine allgemeine Pflicht zur Aufklärung über die entstehenden Kosten besteht nicht. Allerdings kann der Rechtsanwalt die Ihnen telefonisch angekündigten Gebühren nicht abrechnen. Hier gilt - sofewrn nicht etwas Anderes vereinbart worden ist, der § 34 RVG:

§ 34
Beratung, Gutachten und Mediation
(1) Für einen mündlichen oder schriftlichen Rat oder eine Auskunft (Beratung), die nicht mit einer anderen
gebührenpflichtigen Tätigkeit zusammenhängen, für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens und für die
Tätigkeit als Mediator soll der Rechtsanwalt auf eine Gebührenvereinbarung hinwirken, soweit in Teil 2 Abschnitt
1 des Vergütungsverzeichnisses keine Gebühren bestimmt sind. Wenn keine Vereinbarung getroffen worden
ist, erhält der Rechtsanwalt Gebühren nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts. Ist im Fall des Satzes 2
der Auftraggeber Verbraucher, beträgt die Gebühr für die Beratung oder für die Ausarbeitung eines schriftlichen
Gutachtens jeweils höchstens 250 Euro; § 14 Abs. 1 gilt entsprechend; für ein erstes Beratungsgespräch beträgt
die Gebühr jedoch höchstens 190 Euro.

Daher sind die Gebühren auf einen Betrag von 250,00 EUR beschränkt. Nehmen Sie doch einmal Kontakt zum Rechtsanwalt auf, weisen Sie darauf hin, dass Sie sich haben beraten lassen. Erklären Sie ihm, dass eine Abrechnung allenfalls nach § 34 RVG in Betracht kommt und daher seine Abrechnung auf den Betrag von 250 EUR begrenzt ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 07.09.2017 | 18:48

Sehr geehrter Herr RA Busch,

nach einem Telefonat mit dem RA in dem ich ihm Ihre Meinung geschildert habe, hat er mir nun ein neues Angebot unterbreitet.

Er würde das ganze auch für 800€ ohne Rechnung machen.

Ist das überhaupt rechtens?

Wo habe ich die Gewissheit das nicht danach trotzdem eine Rechnung von 2000€ folgt.

Gibt es eine Kammer die für solche Fälle zuständig ist?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.09.2017 | 22:33

Grundsätzlich könnte in diesem Angebot eine Steuerhinterziehung gesehen würden, daher ist davon abzuraten.

Grundsätzlich gibt es bei den Rechtsanwaltskammern eine Stelle zur Vermittlung bei Gebührenstreitigkeiten, diese könnten Sie anrufen.

Mit freundlichen Grüßen

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