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Wohnungsübergabe an Bevollmächtigten

| 30.08.2009 15:15 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zu folgendem Sachverhalt:

Am 01.10.2007 habe ich eine Wohnung angemietet die ich nun fristgerecht zum 31.08.2009 gekündigt habe. Die Übergabe sollte ursprünglich heute, 30.08.2009, stattfinden. Als Zeugin hatte ich meine Mutter dabei, der Vermieter einen Vertrauten. Mit diesem Vertrauten gab es jedoch schon vor Wohnungsübergabe derart Probleme, dass ich ihn letztendlich bat die Wohnung zuverlassen bevor die Übergabe stattfinden konnte. Ich bot meinem Vermieter an, die Übergabe mit ihm allein zu vollziehen, da wir beide dies eigentlich hinter uns bringen wollten. Der Vertraute (ein wirklich sehr unsympatisch, aufbrausender Mensch) redete solange auf meinen inzwischen total unsicheren Vermieter ein, bis dieser schließlich auf Drängen seines Vertrauten hin die Übergabe platzen ließ.

Der Vertraute fertigte sodann schnell eine Vollmacht an und ließ diese vom Vermieter unterschreiben, dass er berechtigt sei, die Wohnung abzunehmen.

Ich teilte meinem Vermieter mit, dass er gerne die Übergabe mit mir alleine oder einem anderen Vertrauten machen könne, ich diesen Menschen jedoch nicht in meiner Wohnung akzeptieren würde.

Nun meine Frage, kann ich den Bevollmächtigten ablehen, da es bereits jetzt schon zu Problemen zwischen ihm und mir gekommen ist? Ich habe leider keinerlei Rechtsvorschriften im Internet gefunden die diesen Thema dokumentieren. Gibt es hierzu ein Urteil oder ein § auf den ich mich berufen kann oder muss ich den Bevollmächtigten trotz allem in die Wohnung lassen, denn bis zur Schlüsselübergabe bin ich ja eigentlich noch im Besitz der Wohnung und kann doch eigentlich entscheiden wen ich in die Wohnung lasse oder nicht.

Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar, da der Termin morgen um 19.00 Uhr stattfinden soll.

Vielen Dank schon im Voraus
30.08.2009 | 15:30

Antwort

von


(62)
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Sehr geehrter Fragesteller/in,
vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzten kann, sondern ausschließlich den Zweck hat, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Nun zu Ihrer Frage, welche ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Ich würde an Ihrer Stelle praktisch mit der Situation umgehen.

1.
Versuchen Sie, Vermieter nochmals zu erreichen und erinnern Sie Ihn daran, dass er als Vertragspartner an Treu und Glauben i.S.d. Bürgerlichen Gesetzbuches gebunden ist. Danach sollte er zur Übergabe keinen Stellvertreter schicken, welcher die Übergabe sabotieren wird.
Möglicherweise lässt sich der Vermieter darauf ein. Wenn nicht:

2.
Begehen Sie die Wohnung vor dem Übergabetermin und dokumentieren Sie Ihre eigenes Übergabeprotokoll. Nehmen Sie wieder einen Zeugen mit. Machen Sie Fotos von der Gesamtwohnung mittels einer Digitalkamera, insbesondere von möglichen strittigen Schadstellen.

Wenn Sie fertig sind, entfernen Sie sich aus der Wohnung und geben die Schlüssel einfach beim Vermieter ab. Auch möglichst unter Zeugen. Wenn dieser den Schlüssel nicht annimmt, hinterlegen sie ihn in dessen Briefkasten. Dies unbedingt unter Zeugen.

Bei den Zeugen sollten Sie lieber kein Familienmitglied mitnehmen. „Außenstehende“ sind glaubwürdiger.

Dann haben Sie alles notwendige getan und die Rückgabe der Wohnung organisiert, wie es Ihre Pflicht ist.
Natürlich kann der Vermieter im Rahmen der Kautionsrückzahlung versuchen, Ihnen Mängel und Schäden „unterzujubeln“. Dann müssen Sie die Kaution herausklagen.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und stehe Ihnen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marek Schauer
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 02.09.2009 | 12:06

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"Auf die ursprüngliche Frage bezüglich des Bevollmächtigten wurde nicht wirklich eingegangen. Es wurde lediglich allgemein über die Wohnungsrückgabe erläutert. "
Stellungnahme vom Anwalt:
Zynisch ist an dieser Stelle freilich, dass der Mandant den ausstehenden Einsatz nicht zahlte, zumal die Behauptung, dass die zentrale Frage unbeantwortet blieb, schlicht verkehrt ist.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 02.09.2009
4/5,0

Auf die ursprüngliche Frage bezüglich des Bevollmächtigten wurde nicht wirklich eingegangen. Es wurde lediglich allgemein über die Wohnungsrückgabe erläutert.


ANTWORT VON

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