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Wohnungsübergabe - Wohnung nicht gestrichen und mit Bohrlöchern übersät

04.08.2019 19:55 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


22:25
Hallo,

Ich bin Vermieter und habe bei Wohnungsentgegennahme eine "unrenovierte"-Wohnung entgegennehmen müssen. Die Wohnung war weder gestrichen noch wurden Bohrlöcher ordnungsgemäß verschlossen.
Einige Tage nach Wohnungsübergabe (aber nach Auslauf des Mietvertrags) wollten Sie das dann noch kurzfristig machen, doch da war der Schlüssel schon beim Hausmeister.
Diesen habe ich beauftragt einen Kostenvoranschlag anzufertigen, welchen ich den Ex-Mietern unterbreitete.
Leider gehen die nicht auf dieses Angebot ein und behaupten sie hätten die Wohnung nicht renoviert übergeben bekommen. Lt. Übergabeprotokoll geht nichts der gleichen hervor.
Der Ex-Mieter hat keine Kaution hinterlassen und die Miete kam vom Amt.
Der Mietvertrag, den ich damals beim Kaufvertrag übernommen habe führt eine Klausel §8 Schönheitsreparaturen und Instandhaltung

1. Der Mieter ist während der Mietzeit verpflichtet, im erforderlichen Umfang und ohne besondere Aufforderung Schönheitsreparaturen auf seine Kosten ausführen oder ausführen zu lassen.
Zu den Schönheitsreparaturen gehört insbesondere das Tapezieren bzw. Streichen der Wände und Decken,...., sind so auszuführen, dass die Mietsache zum Zeitpunkt der Rückgabe allgemein als üblich anzusehende Farben aufweist, die eine Weitervermietung nicht erschweren.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

04.08.2019 | 20:25

Antwort

von


(2161)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

die Klauseln sind in dieser Form gültig, sodass Sie auch eine entsprechende Renovierung nach Auszug verlangen können, wenn die üblichen Fristen in den jeweiligen Zimmern abgelaufen sind.

Wenn sich dieser nunmehr weigert, könnten Sie auf seine Kosten die Arbeiten durchführen lassen, wobei der Anspruchsgegner die Mieter selbst sind und nicht das Arbeitsamt. Dieses wäre nur dann zuständig, wenn es verpflichtet gewesen wäre, auch die Mietsicherheit zu stellen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da Sie nur einmal unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 04.08.2019 | 21:10

Halle Herr Hoffmeyer,

Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Der Mieter ist am 02.09.2015 eingezogen und hat die Wohnung zum 31.04.2019 verlassen.
Im Mietvertrag stehen die Küchen, Bäder, Duschen alle 3 Jahre, die Wohn-und Schlafräume, Flure, Dielen und Toiletten alle 5 Jahre und sonstige Räume alle 7 Jahre angegeben. Würde das bedeuten, dass der Mieter nur die Küchen, Bäder und Dusche hätte renovieren müssen?
Meinem Verständnis nach sollte nach jedem Auszug der Zustand der Weitervermietung wiederhergestellt werden, oder habe ich hier ein falsches Verständnis.

Dementsprechend würden Sie mir raten hier die entsprechende Summe beim Mieter einklagen?

Vielen Dank für die Konkretisierung ihrer Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.08.2019 | 22:25

Sehr geehrter Fragesteller,

das bedeutet, dass der Mieter bei noch nicht abgelaufenen Fristen und wenn die Zimmer normal verwohnt sind, er entsprechende anteilige prozentuale Kosten zu tragen hat, je nach Raum und Jahren (3,5,7), zur Wiederherstellung eines vermietbaren Zustandes.

Insofern sollten Sie dann die Ansprüche beim Mieter geltend machen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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