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Wohnungskauf - Schadenersatzanspruch wenn Kauf platzt


| 21.02.2006 11:59 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ein Freund hat Mitte letzten Jahres eine kleine vermietete Wohnung gekauft und folgenden Kaufvertrag geschlossen:
Fast der gesamte Kaufbetrag wird auf ein Notaranderkonto bezahlt, 1/7 an den Verkäufer in bar entrichtet (Quittung liegt vor). Der Verkäufer hat sich vertraglich verpflichtet alle bestehenden Belastungen bis spätestens März löschen zu lassen. Eine Vormerkung im Grundbuch wurde beantragt. Mittlerweile sind die Mieter vorübergehend ausgezogen sodass er mit einer Sanierung des Objektes begann, die aber noch lange nicht beendet ist (Wohnung zur Zeit unbewohnbar). Anfang Dezember erfuhr er nun, daß der Verkäufer unbekannt verzogen ist ohne die Belastungen löschen zu lassen.

Meine Frage: Wenn der Kaufvertrag nun platzt, kann dann Schadenersatz von ihm für die Veränderungen an der Wohnung verlangt werden vom Verkäufer oder den im Grundbuch eingetragenen Banken?

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist Ihr Freund alleiniegr Eigentümer des Grundstücks und kann mit diesem Verfahren, wie es ihm beliebt. Die Belastungen, welche noch im Grundbuch eingetragen sind, sind ja immer mit entsprechenden Darlehensverträgen oder sonstigen Verträgen verbunden und dienen dabei als Sicherheit für den Darlehensgeber oder anderen Vertragspartner.

Nur aus diesen Verträgen kann die Bank dann einen Schadenersatzanspruch herleiten, nicht etwa aus der Sicherheit (z.B. Grundschuld).

Diese Verträge bestehen aber wohl ausschließlich zwischen Ihrem Freund und den entsprechenden Sicherungsnehmern (z.B. Banken).


Dies haben folglich dem Grunde nach keinen Schadenersatzanspruch gegen Ihren Freund.

Sollte der Kaufvertrag eine Rückabwicklung erfahren, würde ohnehin der Verkäufer wieder zum Eigentümer des Objektes.

Der Verkäufer selbst hat keinen Schadenersatzanspruch, da sämtliche Arbeiten, welche Ihr Freund veranlasst, im Vertrauen auf einen wirksamen Kaufvertrag erfolgen.

Im Gegenteil, Ihr Freund könnte einen Schadenersatzanspruch gegen den Verkäufer haben, da dieser seiner vertragliche Verpflichtung (Lastenfreistellung) nicht nachgekommen ist. So könnte z.B. Anspruch auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen bestehen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt

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