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Wohnungseigentum teilen / verändern

11.09.2019 23:37 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Fragen zur Schenkungssteuer bei Wohnungsänderung

Wir sind Eigentümer einer WEG in einem Mehrgenerationenhaus mit 3 Einheiten. Unsere WEG 3 befindet sich auf der linken Hausseite im 1.OG sowie Dachgeschoss und verfügt über einen separaten Eingang. Ein weiteres Familienmitglied bewohnt das rechte 1.OG sowie DG ebenfalls mit separatem Zugang und ist Eigentümer der WEG 2. Meine Großmutter bewohnt als Eigentümerin das gesamte Erdgeschoss WEG 1. Nun möchte sie sich verkleinern. Ein Teil der WEG 1 soll auf unsere WEG 3 umgeschrieben werden. Die WEG 1 wird danach ca. 140qm ( vorher 190qm) haben, die WEG 3 ca. 190qm ( vorher 140qm ). Es muss hier lediglich eine Wand gezogen werden und ein kleiner Durchbruch für eine Tür erstellt werden. Damit wäre eine Teilung durch geringen Aufwand problemlos möglich. Ein neuer Aufteilungsplan wird zur Zeit durch unseren Architekten geprüft und erstellt. Nun meine Frage: Was kann hier steuerlich auf mich als Enkelin zukommen bei Vergrößerung des Miteigentumsanteils? Zählt dies als Schenkung oder müssen wir bei der Teilung etwas besonderes beachten?

Übrigens würden alle Eigentümer einer neuen Teilungserklärung zustimmen.

Vielen Dank im Voraus.

Einsatz editiert am 12.09.2019 10:43:55

Einsatz editiert am 12.09.2019 14:15:20
13.09.2019 | 09:32

Antwort

von


(562)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Änderung der Teilung und somit die Erhöhung Ihres Miteigentumsanteils stellt rechtlich eine Schenkung dar, sofern Sie der Großmutter gegenüber keine Gegenleistung erbringen.

Schenkungssteuer müssen Sie nur dann zahlen, wenn der Wert der übertragenen Fläche mehr als 200.000,00 € beträgt, bzw. wenn Sie in den letzten Jahren schon Schenkungen (Geburtstagsgeschenke u.a. übliche Geschenke bleiben unbeachtet) erhalten haben, die mit der übertragenen Wohnfläche insgesamt den Betrag von 200.000,00 € übersteigen. Die Höhe der Steuer bestimt sich dann nach den Regelungen des § 19 ErbStG und ist gestaffelt, beginnend für Sie nach Steuerklasse I bei 7% des Betrages, welcher über den Freibetrag von 200.000,00 € hinausgeht.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit vorzüglicher Hochachtung


Simone Sperling
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Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)

Datenschutz:
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Rückfrage vom Fragesteller 16.09.2019 | 10:57

Sehr geehrte Frau Sperling,

herzlichen Dank für Ihre Antwort. Sie Schreiben „sofern sie der Großmutter gegenüber keine Gegenleistung erbringen". Was meinen Sie mit Gegenleistung? Einen Geldbetrag? Wenn ja, müsste diese dann über den Notar erfolgen?

Danke

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.09.2019 | 07:14

Ja, ich meine damit z. B. einen Geldbetrag der im Notarvertrag festgeschrieben wird oder andere Leistungen, oftmals werden Pflegeleistungen oder anderes mit aufgenommen um den Wert der Schenkung zu mindern.

ANTWORT VON

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