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Wohnungsdurchsuchung nach sexuellem Übergriff

| 18.03.2018 19:19 |
Preis: 38,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Im Rahmen eines Telefonates hat Person A gegenüber Person B erzählt, dass ich einen sexuellen Übergriff auf jemanden verübt habe und dies gefilmt habe. Gegen Person B lief ein Verfahren, so dass das Gespräch im Rahmen einer TKÜ aufgezeichnet wurde.

Aufgrunddessen hat die zuständige Polizeiinspektion eine Wohnungsdurchsuchung am Amtsgericht beantragt. Dieser wurde stattgegeben, die Durchsuchung fand statt.

Beschlagnahmt wurde lediglich ein Smartphone auf welchem sich keine Daten befinden. (Aufgrund des Alters des Gerätes wurde es zuvor mehrfach überschrieben).

Ich machte weiterhin Gebrauch von meinem Aussageverweigerungsrecht.

Es fand kein konkreter Tatvorwurf statt. Weiterhin gibt es keine weiteren Zeugen, keine Tatörtlichkeit, keinen Tatzeitraum und keinen Geschädigten. Es existiert lediglich die Aussage im Rahmen der TKÜ.

Der Durchsuchende Beamte gab an, dass er sich selbst wundere, dass der Durchsuchung aufgrund der Aktenlage statt gegeben wurde.

Eine derartige Handlung hat natürlich nicht stattgefunden.

Der Telefonierende A gab mir anschließend gegenüber an, dass er sich an das Telefonat nicht erinnere und auch nicht vor habe jemanden in die Pfanne zu hauen.

Eine Vorladung als Beschuldigter habe ich noch nicht erhalten. Diese würde ich wahrnehmen um mir den Tatvorwurf konkret schildern zu lassen ohne eine Aussage zu tätigen.

Konkrete Fragen:
War die Durchsuchung verhältnismäßig?

Wie hoch ist (bei jetziger Aktenlage) die Wahrscheinlichkeit einer Hauptverhandlung bzw. einer Einstellung des Verfahrens?

Wie wird die Aussage der Person A während der TKÜ im Ermittlungsverfahren gewertet?

Wie wird die Aussage gewertet, sollte mich die Person A bei einer Zeugenvernehmung entlasten bzw belasten.

Ab wann sollte ich einen Verteidiger beauftragen (zb Akteneinsicht)? Bzw. macht dies bei der dünnen Aktenlage überhaupt Sinn? (Vermeidung von Kosten).

Freundliche Grüße

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

War die Durchsuchung verhältnismäßig?
>> ohne Kenntnisse der Alte vermutlich schon, um entsprechende Beweise zu sichern

Wie hoch ist (bei jetziger Aktenlage) die Wahrscheinlichkeit einer Hauptverhandlung bzw. einer Einstellung des Verfahrens?
>> momentan ist es wohl eher wahrscheinlich, dass das Verfahren eingestellt werden kann

Wie wird die Aussage der Person A während der TKÜ im Ermittlungsverfahren gewertet?
>>ohne zu wissen was wirklich gesagt wurde reicht es wohl nur für einen Anfangsverdacht aber nicht für mehr.

Wie wird die Aussage gewertet, sollte mich die Person A bei einer Zeugenvernehmung entlasten bzw belasten.
>> wenn keine weiteren Details vorliegen wird dies die Bewertung kaum verändern

Ab wann sollte ich einen Verteidiger beauftragen (zb Akteneinsicht)? Bzw. macht dies bei der dünnen Aktenlage überhaupt Sinn? (Vermeidung von Kosten).
>> auf jeden Fall sofort. Sie wissen nicht, was in den Akten steht. Ohne dies zu wissen sollten Sie keine Angaben machen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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Bewertung des Fragestellers 18.03.2018 | 20:52

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 18.03.2018 3,2/5,0
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