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Wohnungsauflösungsvertrag auch mit nachgezogenem Ehemann


| 22.03.2018 10:32 |
Preis: 53,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking



Eine Mieterin hat Ihren Ehemann als Mitmieter nachgemeldet. Dies wurde vom Vermieter mit einer Wohnungsgeberbestätigung der Meldebehörde mitgeteilt. Der Ehemann wurde aber nicht im bestehenden Mietvertrag ergänzt, bzw. eingetragen.
Wir haben die Wohnung gekauft und nun gemeinschaftlich eine Auflösung des Mitvertrags gegen Abstandssumme ausgehandelt.
Die Mieterin zieht auch aus.
Muss der nachgemeldete Ehemann die Auflösungsvereinbarung mit unterschreiben?
Die Mieterin meint nein, da sie alleine im Mietvertrag steht.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Wohnungsgeberbestätigung bescheinigt nur, dass eine bestimmte Person zu einem bestimmten Zeitpunkt in die Wohnung eingezogen ist. Hieraus folgt nicht zwingend, dass der Ehemann auch Mitmieter geworden ist.

Nach Ihrer Schilderung lässt sich aber nicht mehr sicher nachvollziehen, ob der Ehemann aufgrund einer Vereinbarung mit der Mieterin und dem damaligen Vermieter in den Mietvertrag eingetreten ist. Eine solche Vereinbarung kann auch mündlich erfolgen und muss nicht zwingend schriftlich im ursprünglichen Vertrag ergänzt werden. Daher sollte zur Sicherheit auch der Ehemann die Auflösungsvereinbarung unterschreiben.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 22.03.2018 | 16:42

Danke. Der damalige Vermieter hat nur wegen den Nachricht der Mieterin und weil er sowieso nichts ändern konnte die Anmeldebestätigung abgeschickt. Den Ehemann hat er nie gesehen oder gesprochen.
Ich habe nur Bedenken, dass ich die Mieterin auszahle und der Ehemann dann sagt, er bleibt in der Wohnung.
Auch ich sah den Mann nie und die Mieterin scheint ihn auch nicht präsentieren zu wollen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.03.2018 | 16:56

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Der Auflösungsvertrag dient ja der Aufhebung des Mietvertrages. Wenn sichergestellt ist, dass die Mieterin allein Vertragspartnerin ist, reicht es, wenn diese unterschreibt. Mit Auflösung des Mietvertrages endet dann auch das von der Mieterin abgeleitete Nutzungsrecht des Ehemanns und er muss die Wohnung verlassen, was notfalls auch gerichtlich durchgesetzt werden kann. Wenn die Mieterin Ihnen den Ehemann "vorenthält", sollten Sie sich wenigstens zur Sicherheit von der Mieterin in der Auflösungsvereinbarung bestätigen lassen, dass sie alleinige Mieterin ist und alle sonstigen Personen die Wohnung ebenfalls zum vereinbarten Termin verlassen werden.

Mit freundlichen Grüßen


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Bewertung des Fragestellers 22.03.2018 | 17:02


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