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Wohnung zur Lebzeit verkaufen - können das die Erben anfechten

| 03.02.2009 21:35 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai


Guten Tag,
mein Stiefvater (73) möchte sein bezahlte Eigentumswohnung an mich verbilligt verkaufen.

Hintergrung:
Da mein Stiefvater und Mutter (69), seit ca. 10 Jahren verheiratet, nicht allzu viel Geld haben, und die Wohnung nicht an seine leiblichen Kinder vererben will, will er sie jetzt verkaufen.

Die Wohnung (BJ ca. 1995) hat ursprünglich 134.500 € gekostet, und soll für KP 55.000 € verkauft werden. Als Gegenleistung dürfen sie bis an ihrem Lebensende mietfrei wohnen. Wenn man 600 € Miete monatlich nur 10 Jahre rechnet, ist der verbilligte KP gerechtfertigt.

Frage: Können seine Erben, wenn er innerhalb 10 Jahren stirbt, dies anfechten?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Grundsätzlich treten die Erben im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge in alle nicht höchstpersönlichen Rechte und Pflichten des Erblassers ein. Damit wäre natürlich auch die Anfechtung eines Vertrages möglich, sofern der Erblasser ein Recht auf Anfechtung hätte. Dies wäre hier wohl nicht der Fall.

Die von Ihnen angegebenen 10 Jahre beziehen sich wohl auf § 2325 BGB . Dieser behandelt jedoch die Schenkung zugunsten Dritter. In Ihrem Fall wäre dies nicht einschlägig, da es sich nach Ihren Angaben nicht um eine Schenkung handelt. Der geminderte Kaufpreis wird ja durch das freie Wohnen aufgewogen. Insofern ein ganz normaler Kauf mit einer besonderen Vereinbarung. Der Kauf müsste in jedem Fall notariell beurkundet werden.

Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

Rückfrage vom Fragesteller 03.02.2009 | 22:05

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Nachfrage: Soll im Kaufvertrag das mietfreie Wohnrecht erwähnt werden bzw. ein Niessbrauchrecht eingetragen werden?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.02.2009 | 22:31

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wie bereits erwähnt gelten für den Kauf von Grundstücken besondere Formerfordernisse. Sie kommen um die notarielle Beurkundung nicht herum.
Im Rahmen des Kaufes wird man dann auch das Wohnrecht schriftlich niederlegen. Dieses wird als Belastung auf das Grundstück dann im Grundbuch eingetragen. Das erledigen Sie auch mit dem Kaufvertrag beim Notar.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas M.Boukai
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.02.2009 | 22:06

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