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Wohnung vermietet inkl. Garten.

6. September 2019 07:54 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Nutzt der Mieter im Mehrfamilienhaus einfach den Garten, ohne dass das im Mietvertrag steht, so nutzt er fremdes Eigentum ohne Recht. Will er dann den Garten auch nicht pflegen, so ist das aber richtig. Die Nutzung kann Grund für eine ausserordentliche Kündigung sein.

Hallo,
ich habe meine Eigentumswohnung erstmalig vermietet. Zu der Wohnung, sie liegt im EG, gehört ein Garten von ca. 100 qm. Ich hatte leider versäumt im Mietvertrag diesen Garten explizit zu erwähnen, auch findet sich im Mietvertrag kein Hinweis auf die Gartenpflege. Jetzt meine Frage dazu - der Mieter nutzt den Garten lehnt aber die Gartenpflege ab, ist dies rechtlich überhaupt haltbar? Welche gesetzliche Pflichten hat der Mieter in diesem Fall oder ist die Gartenpflege generelle Vereinbarungssache?

6. September 2019 | 08:47

Antwort

von


(165)
Trostbrücke 1
20457 Hamburg
Tel: 040/80 80 65 200
Web: http://www.insolvenz.hamburg
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Nutzung eines Gartens in einem Mehrfamilienhaus ist grundsätzlich dem Mieter nur dann gestattet, wenn dies im Vertrag so vereinbart ist. Im Gegensatz zu einem vermieteten EFH. Hier wäre von der Verkehrsanschauung ( dem objektiven Vertragspartner) typischerweise erwartet, dass die Gartennutzung mit zur Miete gehört.

Damit dürfte Ihr Mieter ohne gesonderte vertragliche Regelung nichts im Garten machen.

Wenn er den Garten nutzen darf, dann muss aber auch im Vertrag die Gartenarbeit vereinbart sein, denn sonst sind Sie als Vermieter verpflichtet. Für solche Fälle kann man die Gartenpflege über die Nebenkostenabrechnung einziehen.

Ich würde vorschlagen, Sie verbieten Ihrem Mieter die Gartennutzung und bieten ihm einen Änderungsvertrag zum Mietvertrag an. Der sollte die Nutzung des Gartens gegen Mietzahlung und die Übernahme der Gartenarbeit einschließlich der schweren/fachlichen Arbeit beinhalten.

Als Drohung können Sie ihm mitteilen, dass sie die weitere Nutzung Ihres Eigentums trotz Verbots als Grund für eine ausserordentliche Kündigung ansehen würden.

Sollten Sie hierbei Hilfe benötigen, rufen Sie mich gerne an. Die Kontaktdaten finden Sie auf dieser Seite.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Stefan Pieperjohanns
Fachanwalt für Insolvenzrecht

ANTWORT VON

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20457 Hamburg
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