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Wohnung gekündigt


29.12.2007 13:22 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herre,
ich habe meine Wohnung fristgerecht zum 29. Februar 2008 gekündigt. Mein Vermieter hat mir daraufhin am 4. Dezember per Handy gesagt, dass er bereits ab 1. Januar 2008 einen Nachmieter gefunden habe und ich bitte zwecks Sanierung seinerseits die Wohnung bis vor Weihnachten leer räumen möchte. Dem habe ich zugestimmt, weil er im Gegenzug malert und Löcher in der Wand ausbesseret.
Nun hat er mir aber beiläufig erzählt, die Wohnung sei doch nicht weitervermietet, ich müsse im Januar noch Miete zahlen.

Ist das wirklich so in Ordnung? Ich meine, ich hätte mich ja sonst auch noch um einen Nachmieter bemüht, wenn er mir nicht gesagt hätte, die Wohnung wäre schon weitervermietet.

Vielen Dank für Ihre Antwort

29.12.2007 | 13:33

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,


1.Nach Ihrer Schilderung ist zwischen Ihnen und dem Vermieter ein Aufhebungsvertrag zum 01.01.2008 geschlossen worden. Der Vermieter teilte mit, dass er einen Nachmieter zu diesem Termin hat und für den vorzeitigen Auszug Ihrerseits die Renovierung übernimmt. Sie haben dem zugestimmt.
2.Demnach sind Sie nicht verpflichtet, die Miete für Januar und Februar zu bezahlen.
3.ABER: Sie haben das Problem, dass Sie beweisen müssen, dass es zu einem solchen Vertrag gekommen ist. Zwar sind auch mündliche Verträge gültig. Wenn Sie aber keinen Nachweis dafür beibringen können, werden Sie aller Voraussicht nach in einem gerichtlichen Verfahren unterliegen.Sie sollten daher versuchen, Beweise zu sammeln oder zumindest vom Vermieter für den Monat Februar eine schriftliche Aufhebung des Mietvertrages verlangen.



Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Nina Heussen
Rechtsanwältin
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Abschließend darf ich mir erlauben, noch auf Folgendes hinzuweisen:

Meine Auskunft bezieht sich nur auf die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich. Diese Leistung kann im Rahmen der Online-Beratung nicht erbracht werden.
Darüber hinaus können eine Reihe weiterer Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem anderen Ergebnis führen. Bestimmte Rechtsfragen wie z. B. die Frage der Verjährung oder von Rückgriffsansprüchen gegenüber Dritten etc., können mit dieser Auskunft nicht abschließend geklärt werden, da es hier auf die Details im Einzelfall ankommt. Ferner sind verbindliche Empfehlungen darüber, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.


ANTWORT VON

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