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Wohnung bei Zwangsversteigerung gekauft: Vorbesitzer verweigert Komminikation

| 02.01.2021 19:05 |
Preis: 42,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Wir haben Ende Oktober bei einer Zwangsversteigerung eine Wohnung ersteigert. Die 82-jährige Vorbesitzerin lebt noch in der Wohnung drin. Da wir diese Immobilie als Kapitalanlage gekauft haben, hatten wir der Frau den Verbleib in der Wohnung als Mieterin angeboten. Allerdings erhalten wir keine Antwort von ihr; die Frau besitzt kein Telefon und öffnet niemandem die Tür. Ein unterschriebener Mietvertrag liegt bis jetzt nicht vor. Aus Rücksicht auf das Alter und die Lebenssituation der Frau möchten wir vorerst auf die Zwangsräumung verzichten. Vor ein paar Tagen haben wir vorsorglich beim Amtsgericht eine Betreuung der Frau angeregt.
Unabhängig dazu hätten wir gerne folgendes gewusst:
- Welche rechtlichen Möglichkeiten haben wir, um Zugang zur Wohnung zu bekommen.
- Dürfen wir über die Hausverwaltung Nachschlüssel für uns anfertigen lassen?
- Welche Rechte haben wir in Bezug auf das Betreten der Wohnung?

02.01.2021 | 19:37

Antwort

von


(565)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Durch die Zwangsversteigerung haben Sie einen gerichtlichen Räumungstitel erhalten. Mit diesem können Sie einen Gerichtsvollzieher beauftragen die Wohnung zu räumen. Mehr Rechtsschutz geht nicht.

Wenn Sie die Dame dort wohnen lassen wollen, diese aber die Unterschrift unter einen Mietvertrag ablehnt, kommt ein Mietvertrag unter den gesetzlichen Vorschriften zustande. Das heißt, Sie könnten dann auch die ortsübliche Miete einklagen. Allerdings hat es wohl einen Grund warum das Haus zwangsversteigert wurde. Wahrscheinlich wird dort einfach nichts zu holen sein.

Zugang/ Betreten: Ohne die Zustimmung der Dame können Sie einen Anspruch auf Begehung nur mit dem Gerichtsvollzieher durchsetzen. Einen Nachschlüssel dürften Sie nicht nutzen, da Sie dadurch die Wohnung der Dame verletzen würden. (Dies darf nur durch den Gerichtsvollzieher geschehen).

Erfahrungsgemäß haben Sie zwei Möglichkeiten und beide sind nicht schön:
1. Sie lassen die Wohnung zwangsweise räumen. Das wird einige Zeit dauern, da sich die Dame auf einen Härtefall berufen könnte (angesichts des Alters wird sie damit auf jeden Fall angehört).
2. Sie bieten der Dame eine Summe Geld an, damit diese Ihnen Ihr Eigentum überlässt. So seltsam das klingt oft ist das die schnellste und günstigste Lösung.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage umfassend beantworten. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 02.01.2021 | 19:51

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