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Wohnung angemietet nach Zusage von Partnerin

11.11.2013 19:13 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


20:21
Sehr geehrte Damen und Herren,

meine ehemaligen Freundin und ich haben uns zusammen entschieden eine Wohnung anzumieten. Meine ehemalige Freundin war zu der Zeit noch auf einem Kreuzfahrtschiff am arbeiten. Wir haben oft darüber gesprochen und einiges per E-Mail und Skype (schriftlich) ausgetauscht. Ich schlug ihr eine Wohnung vor, diese gefiel ihr. Sie stimmte dem Mietpreis (50%) und somit der Wohnungsanmietung schriftlich (SMS/Skype) und mündlich zu. Bevor ich meine Unterschrift für den Mietvertrag abgegeben habe, in dem wir beide stehen, fragte ich sie noch Mals um ihre Zustimmung, was sie bejahte. Die Vermieterin vertraute auf die noch ausstehende Unterschrift.

Letztendlich entschied sie sich nach der Anmietung gegen die Wohnung und arbeitet jetzt weiter auf dem Schiff. Der Vertrag wurde von ihr nicht unterschrieben, sondern nur von mir. Die Wohnung habe ich schnellst möglich wieder gekündigt.

Habe ich einen Schadensersatzanspruch gegenüber meiner ehemaligen Freundin für die 4 Monate Anmietung? Ist der Mietvertrag ggf. ungültig? Für mich ist eine schriftliche und mündliche Zusage eine Willenserklärung, da mag ich mich aber auch täuschen, deswegen meine Frage hier.
11.11.2013 | 19:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sie haben nur einen geringen Einsatz und damit nur eine geringe Detailtiefe gewählt. Deshalb in der gebotenen Kürze:

1.
Nach Ihrer Schilderung sollten Sie und Ihre Ferundin jeweils den Mietvertrag unterschreiben, sodass ich davon ausgehe, dass Sie bei Unterzeichnung des Mietvertrages Ihre Freundin NICHT VERTRETEN haben.

Insoweit könnte bereits fraglich sein, ob überhaupt ein wirksamer Mietvertrag zustande gekommen ist. Dies sollte näher geprüft werden.

2.
Nur wenn ein wirksamer Mietvertrag zustandegekommen wäre, wäre ein Schaden entstanden, für den Ihre ehemalige Freundin mithaften würde.

3.
Ich rate Ihnen, die Problematik durch einen Rchtsanwalt vor Ort konkret prüfen zu lassen

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Moosmann, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann

Nachfrage vom Fragesteller 11.11.2013 | 20:03

Angenommen der Mietvertrag ist gültig: Reicht ihre Aussage (mündlich und schriftlich per Skype/SMS) das sie Schadensersatz leisten muss? Im Klartext, ihre Aussage ist eine bindende Willenserklärung gegenüber mir und sie muss somit den Mietpreis (50%) zahlen bzw. mir Schadensersatz leisten!?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.11.2013 | 20:21

Sehr geehrter Ratsuchender,

nach meiner ersten Einschätzung kann dies ausreichen, um den Abschluss eines Gesellschaftvertrages zwischen Ihnen zwecks Anmietung einer gemeinsamen Wohnung und eine Verpflichtung zu Schadenersatz anzunehmen.

Ein Richter kann die ggf. aber anders sehen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Moosmann


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