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Wohnung Vorkaufsrecht für Mieter


04.09.2017 09:34 |
Preis: 50,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von



Vor 6 Wochen hat uns unsere Vermieterin informiert, dass sie die Wohnung verkaufen möchte und uns gefragt, ob wir es kaufen würden. Wir waren im Stress und haben spontan 'Nein' gesagt.
Am Montag (28.08.2017) vor einer Woche war die Maklerin in der Wohnung mit einem angeblichem Klempner, hat ein Paar Fotos gemacht und der Besichtigungstermin für Kaufinteressenten sollte am Mittwoch (06.09.2017) dieser Woche statt finden.
Wir haben uns am Freitag (01.09.2017) doch entschieden die Wohnung zu kaufen und mit der Vermieterin telefoniert. Sie hat uns gesagt, dass es einen Interessentn für die Wohnung gibt und dass sie schon einen Preis ausgemacht hätten. Wir haben ihr mehr Geld angeboten und sie war einverstanden. Der Notartermin war noch nicht.
Die Maklerin aber hat uns heute informiert, dass es bereits einen Notartermin gibt, sie hätte auch den VErkaufsvertrag vorbereitet und jetzt sei es zu spät die WOhnung zu kaufen.

Es Stellte sich heraus, dass der angebliche Klempner die Wohnung kaufen möchte.

Haben wir hier Vorkaufsrecht?
Gibt es einen Weg die Wohnung doch zu kaufen?

MfG
04.09.2017 | 11:11

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

solange der Notarvertrag nicht unterschrieben ist, kann die Wohnung auch an Sie rechtlich problemlos verkauft werden, solange auch die Verkäuferin dies möchte. Wenn die Verkäuferin dies alelrdings nicht mehr möchte, haben Sie auch kein durchsetzbares Vorkaufsrecht, da dieses notariell hätte erklärt werden müssen. Eine mündliche oder gar auch schriftliche Zusage zum Kauf reicht nicht aus.

Es hängt also maßgeblich von der Verkäuferin ab, die solange nicht notariell unterschrieben ist, frei in ihrer Entscheidung ist, an wen sie die Wohnung verkauft.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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