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Wohnung Mietvertrag

| 18.11.2018 16:40 |
Preis: 48,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking


Guten Tag, mein Sohn hat vor 2 Wochen mit seiner Freundin einen Mietvertrag unterschrieben. Vereinbart wurde als Einzugstermin der 01.02.2019, mit 490,- € Kaltmiete und Kaution von drei Kaltmieten. Jetzt wurde mein Sohn vom zukünftigen Vermieter informiert, das er den Vertrag ändern möchte, Kaltmiete 500,- € und Kautionszahlung als Einmalbetrag, sofort. Im Gespräch mit dem Vermieter, lehnte das mein Sohn mit der Begründung ab, der Vertag ist unterschrieben und die Kaution ist in drei Raten, ab erste Monatsmiete fällig. Leider hat er schon die erste Teil rate gezahlt.
Aufrund diese Gebarens des Vermieters, möchte er die Wohnung nicht mehr anmieten, sondern den Vertrag in beiderseitigen Einverständnis lösen unter Ausschluss gegenseitiger Ansprüche und Rückzahlung der ersten Kautionsrate.
Welche Möglichkeiten hat er, muss er den Vertrag unter diesen Bedingungen einhalten, soll er sofort eine Kündigung des Vertrages schreiben, muss er dabei Fristen einhalten, welche, oder soll er sofort einen Anwalt einschalten?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich sind beide Seiten verpflichtet, den geschlossenen Mietvertrag auch einzuhalten. Dies bedeutet für Ihren Sohn, dass er die Kaution wie vereinbart in den drei Raten zahlen muss und auch die Miete ab dem 01.02.2019, dafür aber auch die Wohnung ab diesem Zeitpunkt nutzen kann.

Das Verlangen einer höheren Miete und Einmalzahlung der Kaution reicht allein nicht aus, um eine außerordentliche fristlose Kündigung zu rechtfertigen. Wenn Ihr Sohn dieses Anliegen zurückgewiesen hat und der Vermieter nicht ausdrücklich zu erkennen gibt, dass er den geschlossenen Vertrag nicht zu den vereinbarten Bedingungen erfüllen wird, gibt es keinen wichtigen Grund für eine solche Kündigung.

Selbstverständlich können Ihr Sohn und seine Freundin als gemeinsame Mieter einen Auflösungsvertrag mit dem Vermieter schließen, wenn der Vermieter damit einverstanden ist.

Verweigert der Vermieter den Abschluss eines Auflösungsvertrages, kommt eine ordentliche fristgemäße Kündigung in Betracht. Diese Kündigung kann bereits vor Mietbeginn erklärt werden, wenn dies nicht im Mietvertrag ausgeschlossen wurde. Der Mietvertrag würde bei Zugang der Kündigung innerhalb dieses Monats dann zum 28.02.2019 enden, es müsste also einen Monat Miete gezahlt werden.

Solange es keine eindeutigen Anzeichen gibt, dass der Vermieter sich vertragswidrig verhalten wird, dürfte die Einschaltung eines Anwalts nicht wirklich weiterhelfen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 20.11.2018 | 08:37

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