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Wohnsitz Kind , welche Nachteile habe ich zu befürchten


09.10.2017 15:05 |
Preis: 52,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Guten Tag,
bisher war mein 15jähriger Sohn bei mir gemeldet. Ich bin seit 4 Jahren vom Kindsvater geschieden. Wir haben beide das Sorgerecht. Seit Anfang des Jahres ist mein Sohn die meiste Zeit bei meinem Exmann und kommt zum Wochenende oder mal ne Woche zu mir. Nach einem Streit mit meinem Sohn will dieser sich jetzt ummelden und den Wohnsitz bei seinem Vater haben. Zur Zeit weigert er sich auch zu mir zu kommen. Ich vermute, er wird etwas von der neuen Frau , seiner Stiefmutter beeinflusst, aber es ist nur eine Vermutung. Ich möchte ihn bei mir nicht abmelden, habe deswegen vorgeschlagen ihn bei beiden Wohnsitzen anzumelden, ich habe gehört, dies ist nach Scheidungen bei den Kindern möglich. Ich fühle mich da auch unter Druck gesetzt, jetzt nach dem Streit in alles einwilligen zu müssen, was der Sohn möchte. Ich denke, ich bin dann auch unterhaltspflichtig für ihn. Die gemeinsame Tochter ist im Wechsel alle zwei Wochen für 2-3 Wochen bei mir. Wenn ich den einen abmelde, gilt das dann auch für meine Tochter?
Welche Nachteile habe ich zu befürchten, wenn ich ihn abmelde und wie ist das wenn er zwei Wohnsitze hat? Kann ich mich weigern ihn komplett abzumelden?

Vielen Dank für ihre Antwort

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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Entscheidend für die Frage, in welchem Haushalt ein Kind lebt, ist nicht die melderechtliche Seite, sondern die tatsächliche Ausgestaltung.

Von daher ist eine Ummeldung des Kindes an den tatsächlichen Wohnort nicht ausschlaggebend, und Sie haben allein dadurch keine Nachteile zu befürchten.

Eine Ummeldung des Sohnes gilt nicht automatisch auch für weitere Kinder.

Wenn der Sohn sich überwiegend beim Vater aufhält, entsteht gegen Sie ein Barunterhaltsanspruch, Sie müssen also für das Kind Barunterhalt zahlen.

Eine Anmeldung bei beiden Wohnsitzen ist weder erforderlich noch zweckdienlich, sofern es sich nicht um ein Wechselmodell handelt, das Kind sich also definitiv zu 50 % bei Ihnen und zu 50 % beim Vater aufhält.


Mit freundlichen Grüßen

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