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Wohnrecht im Grundbuch


| 14.10.2016 14:49 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Dingliches Wohnrecht in der Zwangsversteigerung


Guten Tag,
ich habe eine Frage zu einem Wohnrecht:
Ich bin Eigentümer eines Wohnhauses, zu dem für meine Mutter ein lebenslanges Wohnrecht (für einen bestimmten Bereich) im Grundbuch an erster Rangfolge eingetragen ist.
Ich brauche nun einen Kredit (80.000 €). Die Sparkasse möchte diesen Kredit natürlich abgesichert haben und möchte daher selbst an erster Stelle eine Grundschuld im Grundbuch eingetragen bekommen, und das Wohnrecht soll rangmäßig an die zweite Stelle rutschen.
Meine Frage ist nun: Was passiert, wenn ich diesen Kredit nicht mehr bedienen könnte? Kann es dann zur Zwangsversteigerung kommen trotz Wohnrecht? Und wenn ja, müsste die Mutter dann tatsächlich ausziehen?

Vielen Dank
14.10.2016 | 15:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen sind leider sämtlich eindeutig mit JA zu beantworten. Die Bank wäre durch das nachrangige Wohnrecht nicht daran gehindert, die Versteigerung zu betreiben. Im Falle eines Zuschlages würde das Wohnrecht erlöschen.

Gemäß § 92 ZVG würde an die Stelle des erloschenen Wohnrechtes ein Rentenanspruch treten, der auf die Zahlung von Geld gerichtet ist. Die Mutter könnte sich mit dieser Rente eventuell eine Wohnung finanzieren, müsste aber tatsächlich aus dem Haus ausziehen, wenn der neue Eigentümer das verlangt. Dieser Rentenanspruch ist auch nur dann wirklich ein werthaltiger Ersatz, wenn der Versteigerungserlös dafür nach Befriedigung der vorrangigen Grundschuld und öffentlicher Abgabenforderungen ausreichend ist.

Wenn Sie also das Wohnrecht der Mutter schützen wollen, müssen Sie die Eintragung einer vorrangigen Grundschuld vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Martin Schröder

Bewertung des Fragestellers 16.10.2016 | 11:22


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