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Wohnrecht bei Trennung und alleinige Übernahme der Hausfinanzierung

26.06.2013 13:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier


Guten Tag.


Mein Mann und ich haben uns getrennt. Eigentlich wollte ich mit unserem Sohn aus dem gemeinsamen Haus ausziehen. ich habe mich nach Abwägung aller Aspekte (Umzug, Kindergartenwechsel, Wechsel des sozialen Umfeldes) dafür entschieden diesen Schritt nicht zu gehen, allein schon wegen unserem Sohn.
Im Vorfeld haben wir bei unserer Bank, die die Finanzierung des Hauses übernommen hat, klären lassen ob die Möglichkeit besteht den Darlehensvertrag nur auf meinen Mann zu überschreiben. Die Bankt stimmt diesem zu. Nun liegen die Sachen zur Prüfung bereits beim Notar.
Meine Fragen sind: Verwirke ich mein Wohnrecht, wenn mein Mann allein im Grundbuch steht? Kann er mich im Falle eines Falles ohne Probleme vor die Tür setzen? Wie sieht es mit der Trennungsvereinbarung aus, die beim Notar erstellt werden soll? Ist diese bindend, Trennungsjahr und Einreichung der Scheidung? ich möchte zum jetztigen Zeitpunkt auf gar keinen Fall die Scheidung.

Vielen Dank für eine Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Ich kann Ihnen nicht empfehlen, ohne eingehende Beratung bei einem Kollegen vor Ort vorschnell notarielle Verträge zur Übertragung des Alleineigentums der Immobilie auf Ihren Ehemann als auch Vereinbarungen zu den Scheidungsfolgen zu treffen.

Grundsätzlich können Sie weiterhin das eheliche Haus bis zur Scheidung bewohnen. Sie könnten sich hier auch im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens, die eheliche Immobilie für die Dauer der Trennung zusammen mit dem Kind zuweisen lassen, so dass Sie zumindest bis zur Scheidung in der Immobilie leben können.

Mit der Scheidung hätte dann aber Ihr Ehemann die Möglichkeit, diese vorläufige Regelung aufgrund des Alleineigentums abzuändern, so dass Sie spätestens dann kurzfristig die Immobilie verlassen müssten.

Eine notariell getroffene Scheidungsfolgenvereinbarung ist bindend. Wenn dort ein Trennungstermin benannt ist, wird es schwierig im gerichtlichen Scheidungsverfahren einen anderen gar späteren Trennungstermin vorzutragen.

Die Scheidung kann nach Ablauf des Trennungsjahres eingereicht werden. Die Dauer des Scheidungsverfahrens hängt davon ab, welche Regelung gerichtlich im Scheidungsverfahren getroffen werden. Ist der Versorgungsausgleich durchzuführen, können Sie nach Einreichung des Scheidungsverfahrens mit einer Verfahrensdauer von mindestens 6 Monaten rechnen.

Werden aber in der notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung alle Folgesachen der Scheidung geregelt und der Versorgungsausgleich ausgeschlossen, so ist von einer sehr kurzen Verfahrensdauer und zügigen Scheidung auszugehen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt

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