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Wohnrecht Schwiegereltern

11.07.2017 21:03 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Hallo,

L und K wollen ein MFH kaufen. Kp 700k. Die Eltern von K wollen einen Ek Zuschuss geben. Dies binden die Eltern von K an die Bedingung eines Lebenslangen Wohnrechtes. Weiterhin verpflichten sie sich eine ortsübliche Miete zu zahlen. Frage: Wie hoch kann der Wertverlust der Immobilie und damit verbundene Ausgleichszahlungen (wegen fehlender Möglichkeit auf Eigennutzung eines fiktiven Käufers o.ä.) realistisch angesetzt werden. Die bekannten Formeln kommen auf Grund der geleisteten Mietzahlungen nicht zum tragen.

Bestens
L

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die üblichen Formeln berücksichtigen den Wertverlust aufgrund fehlender Eigennutzungsmöglichkeit für einen etwaigen Erwerber. Dazu wird auf die üblichen Mieteinnahmen unter Berücksichtigung des Lebensalters abgestellt. Die Formeln sind Ihnen ja bekannt. In Ihrem Fall wird eine Miete gezahlt - diese müsste also wiederum in Abzug von dem Kapitalwert gebracht werden. Konkret gesagt: Wenn die Eltern aber die ortsübliche Miete zahlen, wird mit dem Wohnrecht keine Wertminderung verbunden sein - ein Käufer kann das Objekt dann zwar nicht selbst nutzen, aber als Wertanlage kaufen und würde dann ja die Mieteinnahmen erhalten. Auch insofern ist also m.E. mit dem lebenslangen Wohnrecht, für das eine ortsübliche Miete gezahlt wird, keine Wertminderung verbunden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.07.2017 | 21:58

Hallo Herr Schwartmann,

danke für Ihr schnelle Anrwort.

Verstehe ich das richtig, dass trotz einer verminderten Drittverwendubgsmöglichkeit durch z.B. eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit für Großfamilien oder als Mehrgenerationenhaus, keine Abschläge im Marktwert der Immobilie zu berücksichtigen sind, bzw. keine adäquaten Ansätzen existieren?
Es erscheint mir doch als erheblich Einschränkung bei einer möglichen Veräußerung einer solchen Immobilie.

Bestens L

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.07.2017 | 22:08

Es kommt darauf an: Wenn durch diese dargestellte Drittverwendungsmöglichkeit höhere Mieteinnahmen erzielt werden könnten, die durch die Miete, welche die Wohnungsberechtigten zahlen, nicht abgedeckt werden, kann natürlich die Differenz zur Berechnung der Kapitalisierung und Berechnung der Wertminderung herangezogen werden.

Logischerweise besteht aber natürlich keine Wertminderung, wenn die dafür anzurechnende Miete auch tatsächlich gezahlt und durch laufende Mieteinnahmen gedeckt wird .

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