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Wohnrecht Mutter - Auszahlung

29.06.2006 16:26 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem Tod meines Vaters ist mein Elternhaus im Besitz meiner Mutter (1/2) sowie meines Bruders und mir (je 1/4).

Meine Mutter wohnt derzeit alleine in diesem Haus.

Nun möchte mein Bruder dieses Haus ausbauen/erweitern und mit seiner Familie einziehen.

Die Wohnung im Erdgeschoss wird weiterhin von meiner Mutter bewohnt, sie erhält ein lebenslanges Wohnrecht.

Der Wert des Hauses wurde von einem Gutachter bestimmt. Dabei wurde auch der (reduzierte) Wert unter Berücksichtigung des Wohnrechts meiner Mutter ermittelt.

Aus meiner Sichten ist der mir zustehenden Anteil 50% des rduzierten Wertes. Nun möchte mein Bruder aber auch eine eventuelle Unterstützung meiner Mutter berücksichtigt haben (nicht für deren Pflege, sondern für "alltägliche" Dinge wie Einkaufen, "nach ihr schauen",...) und meinen Anteil dadurch noch reduzieren.

Fragen:
1. Ist eine solche Berücksichtigung für die Unterstützung meiner Mutter üblich, zumal sie aus heutiger Sicht keinerlei Unterstützung benötigt und ihr Gesundheitszustand auch nicht darauf hindeutet, dass dies in absehbarer Zeit der Fall sein wird.

2. Kann man stattdessen vetraglich festlegen, dass im Fall einer erforderlichen Unterstützung/Pflege eine angemessene z.B. monatliche Zahlung meinerseits erfolgt.

3. Sobald man sich auf einen Betrag geeinigt hat: wann ist dieser fällig? Welche Vereinbarungen sind hier üblich (Einmalzahlung, verteilt auf Raten,...)?

Vielen Dank im voraus!

29.06.2006 | 17:10

Antwort

von


(832)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt summarisch beantworten möchte:

Eine gesetzliche Grundlage findet das Vorgehen Ihres Bruders nicht, er kann Ihreb Anteil nicht nach Gutdünken herabsetzen. Eine vertragliche Vereinbarung zur Berücksichtigung der Hilfeleistungen für die Mutter ist natürlich möglich und auch angemessen. In der Gestaltung der Bezahlung (Fälligkeit, Einmalzahlung, Raten etc.) sind die Vertragspartner völlig frei. Wieviel Sie im Endeffekt bezahlen, hängt davon ab, wie hoch das Erbe, wie intensiv die Betreuung usw. ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über Ihren Problemkreis geben.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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