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Wohnrecht Eintrag ins Grundbuch trotz Immobilie Sicherheit der Bank

| 10.02.2014 11:44 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Zusammenfassung: Vorsicht bei einem nachrangig eingetragenen Wohnrecht!

Sehr geehrter Herr Rösemeier,

folgendes Problem:

Wir, sind vorsetzlich von Finanzberater, Notar, Bank und Rechtsanwalt betrogen worden.

Wir möchten Ihnen folgend unseren Fall stichpunktartig erläutern:

- Anruf Call-Center, „Möchten Sie Steuern sparen", „Möchten Sie ihre zuviel entrichteten Steuern wieder erstattet bekommen?"

- erster Termin beim Finanzberater XXXXXXXX (Prime Estate) in Berlin (Vermittler zwischen dem Verkäufer der XXXX - (heute Insolvent und es läuft ein Strafverfahren) und der kreditgebenden Bank XXXX, Erläuterung der Möglichkeit durch Investierung in eine Denkmalgeschütze Immobilie (Eigentumswohnung in Leipzig), Zuzahlung für uns 30,00 bis 50,00 € monatlich (heute 615,- €)

- zweiter Termin bei - es muss sich schnell entschieden werden, da sonst keine Möglichkeit jetzt noch einzusteigen, Finanzamt stimmt angeblich zu, am selben Abend noch Termin beim Notar, Datum wurde vom Notar vordatiert um ein nochmaliges Erscheinen zu vermeiden, Unterzeichnung angeblich eines Vorvertrages, das es sich um ein bindendes Angebot handelte, war uns zu dem Zeitpunkt nicht bewusst

- dritter Termin (Mitarbeiterin ) bei uns zu Haus, Unterzeichnung der Kreditunterlagen, ab sofort haben wir keinen mehr für Nachfragen erreichen können

- aufsuchen eines Anwaltes – einreichen einer Klage gegen den Verkäufer die XXXXX,
erster Gerichtstermin in Leipzig, unsere Empfindung – Richter war befangen, wurden bald noch ausgelacht als wir die Vordatierung des Notares nannten

- Recherche auf eigene Faust, Kontaktsuche zum Mieter in der Wohnung, Feststellung: die vertraglich angegebene Miete 5,11 € stimmt nicht, der Mieter zahlt weit weniger – Betrug –

- zweite Gerichtsverhandlung in Leipzig, es wurde ein Vergleich vereinbart- XXXXX muss die Wohnung zurück kaufen, XXXXX hat ebenfalls Vergleich angeboten, nimmt das Geld ohne Ablösesumme dafür keine Anfechtung unsererseits zwecks Aufsichtsvernachlässigung)

- XXXXX ist in die Insolvenz gegangen, keine Rückzahlung mehr möglich

- Anwaltwechsel zur Rechtsanwaltskanzlei XXXXX in Berlin, angeblich umfangreiche Erfahrungen mit solchen Fällen

- Rechtsstreit gegen die XXXXX (Aufsichtsvernachlässigung), Kredit für überteuerte Wohnung gegeben, Laufzeit bis zum 84. Lebensjahr

- durch Arbeitslosigkeit keine Zahlung von uns mehr möglich, Angebot der XXXX ein Jahr auszusetzen

- Versuche sich außergerichtlich mit der XXXXX zu einigen scheiterten, XXXXX will Kreditvertrag kündigen und somit uns noch das Letzte nehmen – unser zu Hause, besitzen ein unbelastetes Eigenheim in dem wir über viele Jahre jede freie Minute (keine Urlaubsreisen etc) und jeden letzten Cent investiert haben, wenn uns das nun auch noch genommen wird, nimmt man uns unseren Lebensinhalt

- Feststellung: unser Anwalt arbeitet mit der XXXXX zusammen, auch hier keine Hilfe zu erwarten

- es ist ganz offensichtlich, dass hier vorsetzlich betrogen wurde, gegen den Finanzberater läuft ein Strafverfahren, der Notar steht vor Gericht und sitzt schon ein, der Verkäufer die XXXXX ist insolvent und sämtliche gewonnenen Prozesse gegen die DKB sind nicht rechtskräftig

Die Kampf dauert nun schon über 5 Jahre. Ein Nervenkrieg der seines Gleichen sucht.

Wir haben nun Gutachten für den Verkehrswert unseres Hauses und ein Gutachten für das Wohnrecht unserer Oma erstellen lassen.
Leider ist der Zwischenwert noch zu hoch, um unser Haus an unseren Sohn verkaufen zu können. Er müsste ja diese Summe als Kredit aufnehmen und an unsere Bank (XXXX) mit Ihren Forderungen zahlen.
So sieht die Bank, dass auch sie nicht mehr hätte aus der Immobilie heraus holen können.
Da wir schon ein Wohnrecht für unsere Oma seit 1998 im Grundbuch stehen haben, sind wir bei der Überlegung ein zweites eintragen zu lassen.
Können wir um unser zu Hause zu schützen unserem Sohn ebenfalls ein Wohnrecht eintragen lassen. Somit wären beide Wohnrechte mehr Wert als die Immobilie selbst.

Wir arbeiten nun schon mit zwei Kanzleien zusammen, aber keine weiß so richtig weiter.

Hoffentlich können Sie uns weiter helfen.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Selbstverständlich ist es für Sie als Eigentümer möglich, ein Wohnrecht im Grundbuch eintragen zu lassen. Das Wohnrecht ist aber bei grundbuchlicher Eintragung nur dann beständig, wenn es hochrangig eingetragen ist. Vorrangige Rechte (das heißt: vorher eingetragene Rechte; die Rangfolge erkennen Sie an der Nummerierung der Eintragung) können aber dazu führen, dass das Wohnrecht trotz Eintragung erlischt:

Bei einem in Abteilung II eingetragenen Wohnrecht kommt es gegenüber in der Abteilung III eingetragenen Grundschulden (Darlehenssicherung) auf den Zeitpunkt der Eintragung an.

In der Zwangsversteigerung kommt es darauf an, wer diese aus welchem Recht betreibt. Kommt es zum Zuschlag an den Meistbietenden, erlöschen alle diejenigen Rechte desjenigen, der die Versteigerung betrieben hat, ersatzlos. Vorrangige Rechte bleiben hingegen bestehen, wenn sie nicht vollständig aus dem Erlös befriedigt werden.

In Ihrem Fall bedeutet dies, dass ein heute eingetragenes Wohnrecht aller Wahrscheinlichkeit nach nicht bestehen bleibt, wenn die Darlehensgeberin (DKB) Ihre Immobilie zwangsversteigert.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 11.02.2014 | 18:49

Wie können wir dennoch unser zu Hause retten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.02.2014 | 19:17

Sie können das Haus nur retten, wenn Sie die Gläubgerin befriedigen, das heißt das Darlehen zurückführen. Leider kann ich Ihnen keine andere Antwort geben.

Möglicherweise besteht aber noch die Möglichkeit, dass Sie schuldenfrei aus der Angelegenheit heraus kommen. Um an das Geld zu kommen, um die Gläubigerin zu befriedigen, sollten Sie primär prüfen, ob Sie die Immobilie freihändig verkaufen können, um eine Zwangsversteigerung zu verhindern (Erlös ist da immer geringer).

Sollten Sie durch die Tätigkeit Ihrer anwaltlichen Berater noch Titel gegen Ihre früheren Berater erwirken können, sollten Sie ggfs. einen Verkauf der Forderung prüfen.

Bewertung des Fragestellers 13.02.2014 | 19:02

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"O.K."