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Wohnrecht/ Eigentum

25.05.2020 17:19 |
Preis: 25,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Guten Tag,

ich habe meinem Sohn und seiner Familie vor 12 Jahren 110.000€ gegeben zum Hauskauf, und wollte eigentlich Miteigentum an der von mir bewohnten Etage erlangen, lies mich dann aber wegen späteren „Problemen mit Geschwister bei der Erbteilung" überreden, nicht ins Grundbuch eingetragen zu werden.
Die Vereinbarung war, ich zahle den Betrag, danach monatlich noch 5-6 Jahre Zahlungen bis zur vollen Höhe des Kaufwert der Etage/Wohnung und danach nur Nebenkosten, bei lebenslangem Wohnrecht. Nach meinem Tod soll mein Sohn die übrigen Geschwister auszahlen, da ich sonst nichts mehr besitze. Dies war alles leider nur mündlich vereinbart. Auch eine notarielle Beurkundung des Wohnrechtes ist nie erfolgt.
Jetzt hat mein Sohn das Haus zum doppelten Preis verkauft und ich muss Miete von meiner kleinen Rente bezahlen, obwohl ich die Wohnung vor Jahren „abbezahlt" hatte. Dazu muss ich noch ausziehen. Meine Sohn sagt jetzt: „Ich hätte ja jahrelang dort gewohnt ohne Miete zu zahlen"!
Bitte helfen Sie mir.
Ich möchte mein Geld zurück haben.
Wäre ich damals im Kaufvertrag, könnte ich jetzt dort weiter wohnen oder auch von der Wertsteigerung profitieren.
Als Beweise gibt es nur Kontoauszüge über die monatlichen Zahlungen, den Anfangsbetrag, jeweils ohne eindeutigen Verwendungszweck.
Vielen Dank!
Eingrenzung vom Fragesteller
25.05.2020 | 17:24
25.05.2020 | 17:46

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

die Beweislast für diese Vereinbarung liegt bei Ihnen, sodass es dann auch maßgeblich au Zeugen ankommen würde. Sollten Sie keine haben, müsste dies aus den Umständen geklärt werden.

Belegbar sind Ihre Zahlungen und auch die Einstellung der Zahlungen, mit Ausnahme der Nebenkosten, was für diese Vereinbarung spricht.

Den Auszug können Sie nicht verhindern, sofern Eigenbedarf angemeldet wurde. Falls nicht, können Sie dort wohnen bleiben, da Kauf nicht Miete bricht (566 BGB).

Am Verkaufspreis können Sie nicht teilhaben, wohl aber könnten Sie Schadensersatz in Höhe der Umzugskosten verlangen (sofern ausgezogen werden muss) und auch in Höhe der fiktiven Miete dieses Objektes, da Sie sich dann anderweitig einmieten müssten. Die Länge gilt auf Lebenszeit, sodass nach der Sterbetabelle gegangen werden muss, um die Gesamtmiete und damit den Schaden beziffern zu können.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.
Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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