Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wohnortswechsel / Vereinbarung mit Kindsmutter / Aufnahme eines Minderjährigen

27.10.2009 08:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Hallo,

folgender Sachverhalt:

Ein 17-jähriger kommt zu Hause nicht mehr klar und soll per Vereinbarung mit der Kindsmutter zu uns ziehen. Mein Lebensgefährte lebte über 12 Jahre in der Famile des Minderjährigen, so daß dieser Ihn als Vater sieht...ist es aber nicht.

Soweit ist alles geregelt, jedoch besteht die Kindsmutter darauf, daß das Kind bei Ihr mit 1.Wohnsitz gemeldet bleibt.
Da in der Vereinbarung steht, das Kind solle 3/4 Jahr (bis er 18 ist) bei uns bleiben, sehe ich das als dauerhaften Wohnsitz an und denke ich bin verpflichtet als Hauseigentümerin das Kind hier anzumelden. Rein auch aus versicherungstechnischen Gründen, was den Schulweg angeht. Wobei man ja lt. Meldegesetz (nach meinem Wissensstand) sich mit 17 eh ummelden kann ohne die Einwilligung eines Erziehungsberechtigten?

Auf Nachfrage, warum er bei ihr gemedelt bleiben soll, kam die Antwort er könne sonst nicht auf der jetzigen Schule bleiben. Diese ist 1 Stunde Fahrtzeit (Auto) entfernt. (beide Wohnsitze sind in NRW). Wir alle möchten jedoch, daß die Schule nicht gewechselt werden soll und bieten ihm die Möglichkeit diesen Schulweg zu meistern.

Besteht eine Meldepflicht?
Darf er sich mit 17 selber ummelden?
Kann er, obwohl andere Stadt, auf der Schule bleiben?

Danke für die Hilfe




Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage.

Eine Meldepflicht besteht nach dem MeldG NRW grundsätzlich. Bei über 16-jährigen haben diese die Ummeldung nach § 13 III selbst vorzunehmen.

Wohnsitz ist nach § 16 II bei Minderjährigen der Wohnsitz des Sorgeberechtigten, allerdings kommt es in Zweifelsfällen auf den Schwerpunkt der Lebensbeziehungen an. Daher wäre eine Ummeldung nach meiner Sicht hier richtig und notwendig.

Zur Frage der Schule kann ich an dieser Stelle keine genauen Angaben machen. Es ist aber mit Sondergenehmigung normalerweise möglich eine Schule außerhalb des eigenen Bezirks zu besuchen. Diese Frage müssten Sie aber zunächst abklären und ggf. im Bereich Verwaltungsrecht einstellen.



Rückfrage vom Fragesteller 28.10.2009 | 13:00

Danke für die Antwort,

was genau versteht man unter Schwerpunkt der Lebensbeziehung ?


Sorgeberechtigte gibt quasi den Schwerpunkt der Lebensbeziehung mit dieser Vereinbarung vor? Sind wir also nun der Schwerpunkt der Lebensbeziehung?

Danke für die Hilfe.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29.10.2009 | 20:23

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie haben Recht. Es kommt in Zweifelsfällen darauf an, wo der Schwerpunkt des Aufenthalts ist, also der Ort, an dem man z.B. schläft.

Das wären zur Zeit Sie.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 79954 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Anwalt hat schnell geantwortet und meine rechtliche Frage ausführlich und kompetent beantwortet. Er ist darüber hinaus auch auf Aspekte eingegangen, die mir vorher nicht als problematisch erschienen waren und hat mir für ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle und kompetente Antwort, hat mir gut weitergeholfen ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Schnelle kompetente Antwort ...
FRAGESTELLER