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Wohnhaus nicht im Landwirtschaftlichen Betriebsvermögen

25.09.2018 13:59 |
Preis: 100,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Ich möchte einem bei mir auf dem landwirtschaftlichen Betrieb tätigen Mitarbeiter mein ehemals früher im Betriebsvermögen befindliches Wohnhaus vermieten. Mir wurde gesagt, in diesem Falle würde dieses Wohnhaus dadurch wieder in das Betriebsvermögen übergehen , was ich aus verständlichen Gründen auf keinen Fall möchte.
Gibt es eine Lösung für dieses Problem ???
25.09.2018 | 17:09

Antwort

von


(581)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0179 9326362
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Sehr geehrter Fragensteller,

wenn die Wohnung nicht als "Betriebs- bzw. Werkswohnung" vermietet wird, ist meines Erachtens an sich erst einmal kein unmittelbarer Bezug zum Betrieb mehr erkennbar, auch wenn die Wohnung durch einen Angestellten bewohnt wird. Denn das Mietverhältnis besteht unabhängig vom Bestand des Arbeitsverhältnisses.

Insofern würde ich Ihnen raten, sich im Rahmen einer Voranfrage beim örtlichen Finanzamt abzusichern. Erbitten Sie sich kostenlose Bestätigung, dass die Vermietung als normale Mietwohnung und nicht als Betriebswohnung an der Eingruppierung der Wohnung nichts ändert.

Denn nach § 57. Wohnungseigentum als ertragsteuerliches Betriebs- oder Privatvermögen ,Fischl Bärmann/Seuß, Praxis des Wohnungseigentums
7. Auflage 2017, Rn. 5-18 ist das Wertungskriterium recht vage:

"Grundstücke oder Grundstücksteile, die nicht eigenbetrieblich genutzt werden und weder eigenen Wohnzwecken dienen, noch Dritten zu Wohnzwecken unentgeltlich überlassen sind, sondern zB zu Wohnzwecken oder zur gewerblichen Nutzung an Dritte vermietet sind, können als gewillkürtes Betriebsvermögen behandelt werden, wenn die Grundstücke oder die Grundstücksteile in einem gewissen objektiven Zusammenhang mit dem Betrieb stehen und ihn zu fördern bestimmt und geeignet sind."

"Ein gewisser Zusammenhang" ist sicher schnell bejaht.

Am sichersten, aber auch mit ein wenig Kosten verbunden, ist deswegen der Weg über § 89 AO.

Mit freundlichen Grüßen
RA Saeger


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