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Wohnhaft in Brasilien mehr als 180 Tage im Jahr

| 10.06.2021 12:33 |
Preis: 63,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
ich lebe und arbeite 10 Monate im Jahr in Brasilien, habe einen Wohnsitz in Deutschland. In Brasilien betreibe ich ein Tourismusunternehmen. Die Kunden bezahlen auf ein deutsches Bankkonto. Ich mache das seit Jahren so und mache meine Steuererklärung in D. Bin ich eigentlich steuerpflichtig in Deutschland? Und wenn nicht, kann ich trotzdem Zahlung auf meinem Bankkonto annehmen?

10.06.2021 | 14:23

Antwort

von


(212)
Niedergründauer Straße 32
63505 Langenselbold
Tel: 01702047283
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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne möchte ich Ihre Frage auf der Grundlage Ihrer Angaben im Ramen dieser Erstberatung wie folgt beantworten.
Da Sie in Deutschland über einen Wohnsitz im Sinne von § 8 AO verfügen, unterliegen Sie in Deutschland der unbeschränkten Steuerpflicht. Das bedeutet, dass Sie zunächst Ihr gesamtes Welteinkommen in Deutschland zu versteuern haben.

Da Sie sich aber regelmäßig nicht in Deutschland, sondern in Brasilien aufhalten und auch in Brasilien über einen Wohnsitz verfügen, ist davon auszugehen, dass Sie gleichermaßen in Brasilien der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen.

Zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung, haben die Bundesrepublik Deutschland und die Fördreative Republik Brasilien ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen, welches das Besteuerungsrecht der beiden Staaten regelt.

Da der Mittelpunkt Ihrer Lebensinteressen in Basilien zu sein scheint, sind sie im Sinne des DBA in Brasilien ansässig. Gewinne aus unternehmerische Tätigkeit (Einzelunternehmer) sind grundsätzlich im Ansässigkeitsstaat zu versteuern. Ausnahmen gelten nur dann, wenn die Tätigkeit im anderen Staat (hier: Deutschland) ausgeübt werden würde, was nicht der Fall ist.

Gerne bin ich Ihnen bei der Abgabe der steuerlichen Erklärungen in Deutschland behilflich.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Michael Krämer
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 11.06.2021 | 11:46

Vielen Dank für Ihre kompetente Antwort. Muss ich das dann so dem zuständigen Finanzamt melden?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.06.2021 | 12:03

Ja, Sie geben in Deutschland dennoch eine Steuererklärung ab. Gerne bin ich weiter bei Rückfragen per eMail für Sie da.

m.kraemer@mbk-office.de

Herzliche Grüße
Michael Krämer

Bewertung des Fragestellers 11.06.2021 | 11:48

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