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Wohngeldberechnung bei Selbständigen

| 11.06.2018 09:08 |
Preis: 25,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Ich habe für 8 Monate in 2017 wohngeld als Selbständige bezogen.
Nun wurde im Januar erneut Wohngeld beantragt und zur Berechnung die EÜR für 2017 gefordert.
Da ich meine Buchhaltung nicht selbst mache, bekam ich die Unterlagen und habe diese versehentlich ungesehen weitergeleitet.
Die wohngeldstellle berechnete nach diesem Einkommen und lehnte für dieses Jahr ab, erstellte einen Rückzahlung Bescheid für 2017.
Sie bräuchten keinen steuerbescheid.
Bei der nun angefertigten Steuererklärung im Mai fiel mir nun dieser Fehler erst auf, es wurden 3000 euro mehr errechnet, als ich überhaupt habe.
Die widerpruchsfrist ist natürlich abgelaufen.
Meine Frage, wie gehe ich nun vor? Und muss die wogestelle nicht nach dem steuerbescheid berechnen?
Die Dame meinte, sie hätte alles und könne sich aussuchen wonach sie berechnet und braucht keine weiteren Unterlagen.
Das kann doch so aber nicht richtig sein, zumal ich dieses zur Grundlage gelegte Einkommen ja gar nicht habe.
Mir ist klar, dass ich etwas zurückzahlen muss, denn mein Gewinn war tatsächlich höher in 2017.
Was kann ich nun tun.

Vielen Dank für eine Antwort

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage , die ich Ihnen wie folgt beantworte:



Frage 1:
"Meine Frage, wie gehe ich nun vor?"


Stellen Sie einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X. Weitere Infos dazu finden Sie z.B. unter:

https://www.hartziv.org/ueberpruefungsantrag-nach-%C2%A7-44-sgb-x.html


Frage 2:
"Und muss die wogestelle nicht nach dem steuerbescheid berechnen?"


Zunächst einmal reicht Ihre EUR vom Steuerberater grundsätzlich aus, da dies ja auch die Angaben sind, welche ihrer Steuererklärung 2017 zugrunde liegen sollten. Wie es zu einer Abweichung von 3000 € kam und ob diese Abweichung überhaupt für Ihren Anspruch angesichts der Förderungshöchstgrenze beim Einkommen erheblich ist, wird im Rahmen des o.g. Antrag geprüft. Diesem Antrag fügen Sie eine Kopie Ihres Steuerbescheids für 2017 bei und legen dar, dass dieser im Vergleich zur eingereichten EUR eine Differenz von 3000 € aufweist und bitten um entsprechende Neuberechnung für 2017 und 2018.

Beantragen Sie ggf. zeitgleich in diesem Schreiben die Aussetzung der Vollziehung hinsichtlich des bereits rechtskräftigen Rückzahlungsbescheids.

Wird Ihr o.g. Antrag abschlägig beschieden so stehen Ihnen dagegen erneut Widerspruch und ggf. Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen aus Dortmund

Raphael Fork
-Rechtsanwalt -


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Bewertung des Fragestellers 11.06.2018 | 11:28

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