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Wohngeld,Azubi ausgezogen

| 16.10.2017 19:35 |
Preis: 38,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ein freundliches Hallo,


mein Sohn wurde vor einigen Tagen 18 Jahre alt, ist Azubi und zog auch gestern aus unserem gemeinsamen Haushalt aus. Er möchte nun sein Kindergeld aufgrund seines Auszuges zukünftig auf sein Konto überwiesen bekommen. Ich erhalte Wohngeld.


Wird sich das Wohnungsamt mit dem Dauerauftrag zufrieden geben, oder raten Sie mir, ich solle lieber der Kindergeldkasse eine Mitteilung zukommen lassen, daß sie das Kindergeld ab sofort direkt an meinen Sohn auszahlen sollen.

Ist meine Annahme richtig, daß mein Sohn aufgrund seines Auszuges den vollen Anspruch auf das Kindergeld hat. Bzw. kann das Wohnungsamt sagen: Kindergeld ist für Eltern gedacht und sie würden es mir weiterhin mit anrechnen?



Ich bedanke mich recht herzlich für Ihre kurze Info!



Einsatz editiert am 16.10.2017 20:45:42

Sehr geehrte Ratsuchende,

das Kindergeld steht dem Sohn zu.

Zwar sind die Eltern antragsberechtigt, aber das Kindergeld soll für die Kinder verwendet werden.

Solange die Kinder im Hause der Eltern oder eines Elternteils leben, leisten die Eltern Naturalunterhalt. Sie versorgen das Kind und dazu wird dann auch das Kindergeld verwendet.

Zieht, wie bei Ihnen das volljährige Kind aus, befindet sich aber noch in einer Ausbildung, sind die Eltern weiter unterhaltspflichtig, wenn sich das Kind nicht allein versorgen kann. Der Unterhalt wird dann durch Barzahlungen geleistet und da das Kindergeld für das Kind verwendet werden soll, ist diesem das Kindergeld auch auszuzahlen.

Das Wohnungsamt kann demzufolge nicht von Ihnen verlangen, das Kindergeld weiter zu vereinahmen. Sie müssen dieses dem Sohn weiterleiten. Das können Sie dann durch die Abbuchungen und dem Dauerauftrag nachweisen.

Das KIndergeld darf daher nicht weiter angerechnet werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


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Bewertung des Fragestellers 16.10.2017 | 21:59

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