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Wohngeld - qm Whg WBS


27.07.2006 22:53 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



Guten Abend.

derzeit bin ich auf Wohnungssuche in Köln. In bin im Besitz eines WBS, der mich berechtigt 45 qm zu beziehen. Kleine Whg. in Köln zu finden ist nicht so sehr leicht.

- Welche Auswirkungen haben so ein paar qm mehr, zb 48 qm statt 45 - darf man mir die Wohnung dann nicht mehr vermieten und welche Auswirkungen hat es dann auf das Wohngeld, welches ich aus finanziellen Gründen beantragen werde?

Ich schaue mich auch nach Privatanbieter kleinerer Whg. bis max. 50 qm, wo kein WBS erforderlich ist. Auch hier würde ich einen Wohngeldantrag stellen.
Bsp. Ich he mir heute eine 48 qm große Whg. angesehen, benötigt kein WBS. Warmmiete allerdings 480 Euro, bei meinem Einkommen als Angestellte wird das ganz schön eng.
Gibt es da Probleme bei der Antragstellung wegen der Höhe der Miete und wegen 3 qm mehr, auch wenn kein WBS erfordelich ist?

Ich danke für Ihre Auskunft.


MfG
Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,
Ihre Frage kann ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:
Leistungen für die Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. So steht es in § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II.
Das bedeutet praktisch, dass die Leistungen für tatsächliche Aufwendungen auch dann stets in angemessener Höhe zu erbringen sind, wenn die Aufwendungen für die Miete den angemessenen Umfang übersteigen. Für die Angemessenheitsbetrachtung ist auf das örtliche Mietzinsniveau abzustellen. Die Niveaufestlegung muss gewährleisten, dass nach der Struktur des örtlichen Wohnungsbestandes alle Hilfeempfänger am Ort tatsächlich die Möglichkeit haben, mit den als angemessen bestimmten Beträgen eine bedarfsgerechte, menschenwürdige Unterbringung anmieten zu können; zu diesem Preis muss auf dem örtlichen Wohnungsmarkt hinreichend angemessener freier Wohnraum zur Verfügung stehen.
Wenn Sie eine "unangemessen "große Wohnung mieten (wobei über die Angemessenheit noch gestritten werden kann ) müssen Sie damit rechnen, dass Sie den Teil der Miete, der den angemessenen Teil übersteigt, selbst tragen müssen.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Ausführungen eine erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ulrike Fürstenberg
Rechtsanwältin


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