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Wohngeld als Student

| 31.03.2009 19:05 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Tanja Stiller


Ich bin Student an einer FH und bekomme insgesamt rund 640 Euro Bafög, ich bin jetzt 27 und bekomme kein kindergeld mehr, daher kahm ich auf die idee Wohngeld zu beantragen da meine Wohnung rund 300 euro kostet das bafög davon aber nur 240 Euro trägt. Der antrag wurde mit der Begründung das ich erst bafög beanspruchen soll nach § 41 WoGG abgelehnt . Frage gibt es dennoch eine möglichkeit an wohngeld zu gelangen schließlich ist es ja der sinn des Wohngeldes einen Lasten ausgleich zu schaffen oder wenn nicht gibt es eine andere möglichkeit bzw sozial hilfen die ich als Stundent in Anspruch nehmen kann?

mit dank im Vorraus

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zuerst möchte ich Sie daraufhin weisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch eine Kollegin/ einen Kollegen vor Ort ersetzen kann.
Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung komplett anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund, der von Ihnen erhaltenen Angaben und dem eingesetzten Betrag wie folgt:

A. Wohngeld

Wer Bafög erhält, erhält nach § 20 Abs.2 WoGG grundsätzlich kein Wohngeld.
Hiervon gibt es allerdings Ausnahmen:
Wohngeld wird gewährt,
1.wenn das Bafög ausschließlich als BANKDARLEHEN gewährt wird oder
2.der Bafög-Empfänger verheiratet ist oder Kinder hat und mit diesen Personen in einem Haushalt lebt. Die Personen mit denen er zusammen lebt, dürfen allerdings nicht selbst bafögberechtigt sein bzw. Leistungen nach dem SGB II bzw. Sozialhilfe beziehen.

Sind die oben genannten Ausnahmen nicht erfüllt, erhalten Sie als BaföG-Empfänger KEIN Wohngeld.

B. Andere Möglichkeiten

Studierende, die Bafög erhalten, haben gemäß § 7 Abs.5 SGB II grundsätzlich KEINEN Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Hartz IV).
Das gleiche gilt gemäß § 22 SGB XII für Sozialhilfe.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine positivere Nachricht überbringen konnte.
Dennoch hoffe ich, dass ich Ihnen weiterhelfen und eine erste rechtliche Orientierung bieten konnte.


Mit freundlichen Grüßen


Tanja Stiller
Rechtsanwältin




Bewertung des Fragestellers 02.04.2009 | 07:01

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