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Wohngeld + einmalige Schenkung

| 01.03.2010 19:08 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Carolin Richter


Sehr geehrte Damen und Herren,

als Student beziehe ich seit August 2009 bis vorraussichtlich August 2010 Wohngeld.
Meine Frage ist, ob es als Einkommen angerechnet wird- und dadurch das Wohngeld gekürzt wird- wenn ich im März eine einmalige Zuwendung von meiner Großmutter erhalte. Oder ob sich dadurch nur das Vermögen erhöht ( das Gesamtvermögen liegt auch mit der Zuwendung unter 3000 Euro, dies dürfte somit keine Auswirkungen haben )
Die nächste Frage ist, ob es einen Unterschied macht, ob das Geld eine Schenkung oder ein Darlehen ist, bzw. wie muss man nachweisen, dass es ein Darlehen ist ?

Vielen Dank für die Beantwortung der Frage!



Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Beachtung Ihrer Sachverhaltsangaben und Ihres Einsatzes.

Die Zuwendungen von einer Dritten Person sind als Einkommen beim Wohngeld anzurechnen, wenn ein Jahresbetrag von über 256,00 € überschritten wird.

Die Zuwendung von Ihrer Großmutter würde als Einkommen, nicht Vermögen angerechnet werden. Vermögen ist alles, was Sie vor der Antragstellung zum Wohngeld hatte. Als Einkommen wird alles angerechnet, was Sie danach bekommen. Aus diesem Grund spielt die Vermögensgrenze keine Rolle.

Eine Anrechnung der Zuwendung Ihrer Großmutter findet nicht statt, wenn es sich um ein Darlehen handelt, denn der Einkommensbegriff im Wohngeldgesetz richtet sich nach dem Einkommensbegriff des Einkommenssteuergesetzes. Danach sind Darlehen kein Einkommen.

Ich hoffe Ihnen einen Überblick verschafft zu haben. Bitte beachten Sie, dass geringfügige Sachverhaltabweichungen zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen können. Bitte beachten Sie weiter, dass eine Onlineberatung keine Beratung vor Ort ersetzen kann.

Mit freundlichen Grüßen

C.Richter
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 01.03.2010 | 22:07

Sehr geehrte Frau Richter,

vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage.
D.h. wenn die Zuwendung höher als 256 Euro im Bemessungszeitraum ist muss ich es als Einkommen angeben.
Wissen sie zufällig noch wie der Nachweis eines Darlehens auszusehen hat ? Muss ich dann mit meiner Großmutter eine Art Rückzahlungsvertrag unterschreiben ? Oder gibt es hierfür vorgefertigte Formulare ? Dies ist mir leider noch unklar.
Vielen Dank und freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.03.2010 | 20:17

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Nachfrage beantworte ich Ihnen wie folgt:

Wenn die Zuwendung mehr als 256 € im Jahr ist, muss es als Einkommen angegeben werden.

Sie brauchen keine Formular, für den Darlehensvertrag. Ein einfaches Schreiben, dass Ihnen Ihre Großmutter das Geld als Darlehen zur Verfügung stellt, mit einem Rückzahlungstermin oder Beginn der Ratenweisen Rückzahlung reicht aus.

Ich hoffe Ihnen einen Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

C.Richter
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 02.03.2010 | 22:31

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"sehr kompetente und verständliche Beratung"
FRAGESTELLER 02.03.2010 5/5,0