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Wohngebäudeversicherung - Schadensfall nach Verkauf der Immobilie

| 02.09.2018 04:27 |
Preis: 40,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann


Zusammenfassung: Bei Verkauf einer Immobilie geht die Wohngebäude Versicherung, die für Rohrbrüche regelmäßig zuständig ist, auf den Käufer über. Es braucht keine Abtretung für Rechte aus dieser Versicherung an den Käufer.

Ich habe ein Mietshaus verkauft. Das Grunbuch ist noch nicht umgeschrieben.
Nach Kaufvertragsabschluß ist ein Rohrbruch eingetreten, der versichert ist.
Für die Reparatur muß nun eine Sanitärfirma zur Behebung des Schadens beauftragt werden.
Der Erwerber der Immobilie kommt nun nach Zahlung des Kaufpreises (Besitzübergang ist bei Zahlung erfolgt) ständig mit Forderungen - zur Behebung einzelner Mängel am Haus -, denen ich nachgegeben habe.
Nun geht mir die Sache aber zu weit. Er beabsichtigt neben der Reparatur des Schadens weitere Maßnahmen im Bereich der Kanalisation von seiner Fachfirma ausführen zu lassen, mit denen ich nichts tun habe.
Er fordert, "seine" Sanitärfirma mit der Behebung des Schadens zu beauftragen.
Grundsätzlich ist dies mir egal. Ich will nur nicht Auftraggeber für irgendwelche Arbeiten sein, die er glaubt mir in Rechnung stellen zu können, wie es schon vorher passiert ist.
Die Firma, die einen Kostenvoranshlag für die Versicherung erstellte ( mir gut bekannt und serious), will er nicht.
Ist es möglich die vorhandenen Ansprüche an die Versicherung an den Erwerber abzutreten, so daß ich
mit der gesamten Abwicklung des Schadenfalls und der Begleichung der Rechnung nicht s zu tun habe ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Frage ist, was für Ansprüche abgetreten werden sollen. Wenn ich Sie richtig verstehe ist ein Schaden aufgetreten, der voll umfassend von der Gebäudeversicherung abgedeckt ist. Naturgemäß ist es so, dass die Gebäudeversicherung mit dem Kauf auf den Käufer übergeht und dementsprechend nichts abgetreten werden muss.

Soweit andere Mängel an dem Haus bestehen, hat das natürlich nicht mit der Gebäudeversicherung zu tun. Insofern ist die Frage, ob die Mängel nicht durch den Vertrag ausgeschlossen sind, wie es üblich ist.Davon gehe ich aus. Durch ein freiwilliges Nachgeben ändert sich daran nichts.

Ob Sie oder der Käufer Auftraggeber einer Firma sind, beurteilt sich nach der Verkehrsauffassung. Regelmäßig ist der jenige Auftraggeber, der die Firma natürlich auffordert, etwas zu tun.Soweit ist der Käufer kommt, ist alles in Ordnung.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 02.09.2018 | 10:15

Ihr letzter Satz:
"Soweit ist der Käufer kommt, ist alles in Ordnung" bedeutet was?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.09.2018 | 10:19

Guten Morgen!

Ich muss mich entschuldigen, meine Spracherkennung hat offenbar Unfug verstanden. Soweit der Käufer entsprechende Beauftragung ab gibt, kann dies natürlich tun. Gegebenenfalls sollten Sie die entsprechenden Fachfirmen darüber vorsorglich informieren, dass sie damit nichts zu tun haben. Warum sollten sie auch?

Wenn die weiterführenden Rad benötigen, kontaktieren Sie mich doch bitte gerne per E-Mail.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag, mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 02.09.2018 | 10:37

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 02.09.2018 4,6/5,0
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