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Wohneigentum: Wasserversorger berechnet Vorauszahlung auf Basis von 3 Jahren

| 8. Februar 2022 12:07 |
Preis: 50,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Wohneigentümer in einem Mehrparteienhaus. Die WEG hat eine Verwaltungsgesellschaft. Die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme, d.h. fest gekoppelt an einen Anbieter. Der Anbieter rechnet mit der Verwaltungsgesellschaft ab.

Mit der freundlichen Bitte um kurze Einschätzung folgender Sachlage. Das Wesentliche: der Versorger hat das letzte Mal 2018 vor Ort abgelesen, danach wieder Sommer 2021. Ich selber habe keine Zählerstände gemeldet. Der Versorger hat die Jahre dazwischen den Verbrauch geschätzt. Die Wohnung stand 2015-04/2017 leer (wenig Verbrauch). Die Wasserabrechnung nach Ablesung 2021 war gigantisch hoch, weil der Versorger wohl die Jahre davor unterschätzt hat. Ich habe die Rechnung beglichen.

Streitpunkt: der Versorger hat auf Basis der Rechnung 2021 eine gezwölftete Vorauszahlung festgesetzt. Damit wird die Vorauszahlung um über 58% von €189 auf €330 p.m. erhöht. Aus meiner Sicht muss ich hier eine Vorauszahlung für zwölf Monate leisten, die meinem Mehrverbrauch der Jahre 2019-2020 plus dem Verbrauch 2021 entspricht und somit keine realistische Schätzung für meinen Verbrauch 2022 darstellt.

Ich habe den Versorger über die Verwaltung aufgefordert, den Betrag über die gemessenen Verbräuche 2018-2021 anteilig zu berechnen. Der Versorger hat abgelehnt, mit Begründung, dass nach § 12 Abs. 1 HeizKV eine Kürzung in dem Fall nicht zulässig sei.

Lohnt es sich weiterzumachen oder kann der Versorger den Vorauszahlungsbetrag in diesem Fall so festlegen?

8. Februar 2022 | 12:49

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihre Abschlagszahlungen und Vorauszahlungen richten sich nach dem Verbrauch des vorhergehenden Abrechnungszeitraums - vorläufige Entgelte für Energielieferungen, mit denen der Anbieter bis zur nächsten Abrechnung in Vorleistung geht.

Sie können nur glaubhaft machen, dass ihr Verbrauch erheblich geringer ist bzw. war und dann muss der Anbieter dies bei der Höhe der monatlichen Zahlungen angemessen berücksichtigen.

Wenn jedoch keine Wert gemeldet worden war, als auch nicht von Ihnen, kann das leider so zustandekommen. Gleichwohl können Sie angesichts der Höhe um eine Reduzierung bitten, zumal das über 50 % mehr ausmachen soll.

Das würde ich einwenden.

Ebenfalls würde ich schreiben, dass die Schätzung aufgrund der Falschkalkulation falsch war, was der Energierversorger zu verantworten hat, jedenfalls eine Mitverursachung vorliegt.

Da in diesem Bereich viele Fehler geschehen können, würde ich die betreffenden Rechnungen und Vorauszahlungen anwaltlich oder von einer Verbraucherzentrale prüfen lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Bewertung des Fragestellers 8. Februar 2022 | 13:24

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