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Wohneigentum / Trennung


13.12.2012 18:23 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Gemeinsam haben wir eine Eigentumswohnung in 2007 zu 100 % finanziert und stehen gemeinsam im Grundbuch und auch bei der Bank in der Schuld. Die Notarkosten und Grunderwerbsteuer habe ich alleine für beide bezahlt. Die Trennung der eheähnlichen Beziehung ist bereits in 2008 erfolgt. Sie ist ausgezogen und ich bewohne seitdem alleine die gemeinsame Wohnung.Über eine Schiedsstelle wurde in 9/2008 vereinbart, dass die monatliche Darlehnssumme in Höhe von 750,- € geteilt wird in folgende Posten: 600€ fiktive Miete und der Rest 150,-€ hälftig. Somit trage ich zur Tilgung in Höhe von 675,- € bei und Sie lediglich mit 75,- € die Sie mir monatlich auf mein Konto überweist. Da ein Verkauf auf grund geringer Angebote scheiderte möchte ich die Wohnung weiterhin alleine tragen und nun komplett auf mich umschreiben lassen. Dazu habe ich bereits von der finanzierenden Bank die Bestätigung das Darlehen übertragen zu bekommen. Auch der Notarvertrag ist ausformuliert. Die Dame fordert nun eine Abstandssumme in Höhe von 25 tsd. € mit der Behauptung unsere Immobilie wäre mittlerweile im Wert gestiegen. Ein Angebot über die Rückzahlung Ihrer bis dahin gemachten Zahlungen in Höhe von 75 € in 48 Monate lehnt Sie ab! Wie kann ich das Problem lösen? Ist Ihre Forderung rechtens?Ist eventuell anteillig zur Hälfte die bereits getilgte Darlehnssumme als "Gewinn" hälftig anzusetzen? Auch habe ich bis heute sämtliche NK auch die verbrauchsunäbhängigen alleine bezahlt! Kann ich das zurückfordern und gibt es dabei einen Forderungsverlust durch Verjährung? Muss eine Abstandszahlung zwingend in den Notarvertrag aufgenommen werden?
13.12.2012 | 19:01

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich haben Sie einen Teilungsanspruch nach § 749 BGB.

Die Aufteilung kann mittels Zwangsversteigerung erfolgen, wo Sie aber auch selbst mitbieten könnten, was allerdings die letzte Möglichkeit sein sollte.

Eine Verständigung könnte so aussehen, dass zunächst die bisherige auf den Darlehensvertrag eingezahlte Summe ausgerechnet wird und die Hälfte davon der Auszahlungsbetrag darstellt, sofern sich beim Wert der Immobilie nicht viel getan hat.

Wegen der bisherigen tatsächlich gezahlten Raten in Höhe von € 75,00 wurde dies natürlich auch deswegen abgelehnt, da Sie durch das Wohnen einen geldwerten Vorteil haben, den sie nicht hatte, sodass eine Ratenzahlung von ihr in Höhe von € 375,00 im Monat berücksichtigt werden müsste, sofern es nicht noch weitere Zahlungen gab.

Hinsichtlich einer möglichen Wertsteigerung sollte dies fairerweise natürlich berücksichtigt werden.

Wegen einer Einigung sollte dies aber gutachterlich festgestellt werden, unter Teilung der Gutachterkosten.

Sie könnten sich zwar auf den Standpunkt stellen, dass sie es ist, die das beweisen müsste (muss sie auch), aber eine Teilung des Vermögens ohne eine gütliche Einigung ist meist sehr viel teurer, da hier eine Zwangsversteigerung des Immobilie dann das letzte Mittel wäre und erhebliche weitere Verfahrenskosten auf Sie zukommen würden.


Nachfrage vom Fragesteller 13.12.2012 | 20:10

Kann ich die Nebenkosten aus Verwaltung und Hausmeisterdienst, allgemeine Kosten, Steuern usw. aus den Jahren aus 2007 bis heute in Rechnung stellen? So hätte ich etwas um Gegenzurechnen?
Und muss ich der Dame zutritt zur Wohnung gewähren?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.12.2012 | 21:36

Sehr geehrter Fragesteller,

hinsichtlich der Kosten für die Unterhaltung des Hauses, müsste dieses natürlich gegengerechnet werden, sofern dies bereits in den fiktiven Mietkosten mit enthalten gewesen sind.

Wenn dies nicht mitvereinbart worden ist, dann sind die € 600,00 als Abgeltung dafür gedacht, dass Sie den Vorteil haben, dort zu wohnen.

Allerdings müssten dann die Kosten, die Sie ebenfalls aufgrund der Wohnung haben, geteilt werden.

Diese können Sie also begründet gegenrechnen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber weiterhin Auskunft geben möchte.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer
Rechtsanwalt

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