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Wohlwollendes Arbeitszeugnis mit der Note 2?


09.10.2007 12:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe ein Arbeitszeugnis (siehe unten) für meinen auf 7 Monate befristeten Arbeitsvertrag bekommen. Es soll ein wohlwollendes Zeugnis mit der Note 2 sein.
Mit der Wortwahl habe ich die meisten Probleme, auch wurden wesentliche Teile eines Zeunisses nicht aufgeführt.

Meine Frage:
1. Welcher Note entspricht es und was sagt es aus?

2.Welche Möglichkeiten habe ich ggf. gegen solch ein Zeugnis vorzugehen?

Zeugnistext:

..... identifizierte sich mit seinen Aufgaben, war stets pflichtbewusst und realisierte mit viel Fleiß und Einsatzwille die gesetzten Ziele, wobei er seine soliden Fachkenntnisse mit Erfolg anwendete. ...... zeichnete sich stets durch einen sorgfältigen, gewissenhaften und zuverlässigen Arbeitsstil aus und hat durch konstant gute Arbeitsqualität überzeugt.

Aufgrund seiner Hilfs- und Kooperationsbereitschaft sowie seiner sehr freundlichen, kameradschaftlichen Art war er ein gern gesehener Mitarbeiter und trug in jeder Hinsicht zu einer sehr guten und effizienten Teamarbeit bei. Auch die Zusammenarbeit mit Vorgesetzten und Kollegen war stets vorbildlich.

Mit Verlagerung des Bereichs entfallen die Aufgaben von ....., der befristete Vertrag mit ihm endet daher mit Fristablauf. Wir danken ..... für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm für seine berufliche und private Zunkuft alles Gute und viel Erfolg.




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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Entscheidend ist hier die Formulierung „hat durch konstant gute Arbeitsqualität überzeugt“. Diese Formulierung ist etwas unglücklich, stellt aber kein gutes Zeugnis dar. Die Benotung wäre eher im Bereich befriedigend/ausreichend anzusiedeln.

Ein gutes Zeugnis sollte folgende Formulierungen enthalten:

· Er hat die ihm übertragenen Arbeiten stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.
· Er hat während dieser Zeit alle ihm übertragenen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit ausgeführt.
· Wir waren mit seinen Leistungen immer sehr zufrieden / stets voll zufrieden.
· Er hat unseren Erwartungen in jeder Hinsicht und bester Weise entsprochen.

Sie haben Anspruch auf ein wohlwollendes Zeugnis (§ 109 GewO) und können diesen Anspruch auch gerichtlich durchsetzen. Vorher empfehle ich aber auf den Arbeitgeber mit den konkreten Formulierungsvorschlägen zuzugehen und um Aufnahme in das Zeugnis zu bitten.

Ich hoffe Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick verschafft zu haben.

Bei Unklarheiten oder Nachfragen nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Nachfrage vom Fragesteller 09.10.2007 | 19:17

Sehr geehrter Herr Schröter,
vielen Dank für die Antwort mit dem Formulierungsvorschlag!

Dazu habe ich eine Anmerkung und eine Frage!
Das ganze Zeugnis enthält unglückliche Formulierungen, wenn eine Formulierung geändert wird, verliert das ganze Zeugnis an Stimmigkeit und wir Unglaubwürdig.
Können Sie mir bitte noch weitere Formulierungsvorschläge geben damit mein Zeugnis glaubwürdig bleibt?
Damit wäre mir sehr geholfen!

Vielen Dank!

Ergänzung vom Anwalt 14.10.2007 | 20:36

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Ich bitte um Verständnis, daß ich aufgrund des Einsatzes und der Fragestellung Ihnen keine weiteren Formulierungsvorschläge geben kann. Hierzu ist eine spezielle Beratung erforderlich, die Ihr Anstellungsverhältnis berücksichtigt. Gerne stehe ich für eine weitergehende Beratung zur Verfügung, benötige hierzu allerdings weitere Informationen.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom
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