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Wohlverhaltensphase in einer Insolvenz Beschäftigung bei Kinder

18. März 2011 13:49 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,

ich habe einige Fragen und hoffe sehr, dass mir geholfen werden kann.

Meine Frau und ich sind verheiratet und haben zwei Kinder 10 und 2,5 Jahre.
Wir sind zur Zeit in einer Schuldnerberatung und werden demnächst beide ein Privatinsolvenz beantragen.
Ich gehe Vollzeit arbeiten und meine Frau kümmert sich um den Haushalt und die Erziehung der Kinder.

In der Wohlverhaltensphase ist man verpflichtet einer vollzeitigen Beschäftigung nachzugehen bzw. sich dementsprechend zu bemühen.

Wie ist der Sachverhalt bei meiner Frau ?
Ist sie verpflichtet eine Vollzeitstelle anzunehmen, wenn unser jüngstes Kind 3 Jahre alt ist, oder reicht auch eine Teilzeitbeschäftigung in Anbetracht der Erziehung unserer Kinder ?

Der Hintergrund ist, dass wir vermeiden möchten beide Kinder in eine Vollzeitbetreuung zu geben.

Ich hoffe es kann mir jemand helfen!

Mit freundlichen Grüßen

18. März 2011 | 14:13

Antwort

von


(595)
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Tel: 0202 76988091
Web: http://www.kanzlei-scheibeler.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Bei Schuldnern, die Kinder betreuen müssen, ist die Erwerbspflicht eingeschränkt. Es kommt hierbei immer auf den konkreten Einzelfall an, so dass eine pauschale Antwort nicht möglich ist.

Im Fall Ihrer Ehefrau, die also zu Beginn des Insolvenzverfahrens ein drei- und ein elfjähriges Kind zu betreuen hätte, gehe ich davon aus, dass eine Teilzeitbeschäftigung ausreicht, wobei die Anstellung auch inhaltlich angemessen sein muss. Wenn Ihre Ehefrau eine Ausbildung hat, muss sie sich auch um eine Anstellung in ihrem Ausbildungsberuf bemühen und nicht eine ungelernte Aushilfstätigkeit annehmen.

Ein Argument könnte weiter sein, dass eine Vollzeitbetreuung für das jüngere Kind an Ihrem Wohnort ohnehin nicht erhältlich ist.

Sie sollten dies aber auch mit Ihrem Insolvenzverwalter abstimmen, da dieser ja derjenige ist, der über die Berichte das Insolvenzgericht von den Erwerbsbemühungen Ihrer Ehefrau informiert.


Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler
Fachanwältin für Arbeitsrecht

ANTWORT VON

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