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Wohin gehört der Partner GKV/PKV?


| 22.06.2007 17:21 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seid vielen Jahren privat krankenversichert. Im Dezember 2006 habe ich eine Studentin mit russischer Staatsangehörigkeit geheirat (incl. ihrer zwei Kinder, 4 Jahre). Sie war und ist bei einer gesetzlichen KV mit einem Studententarif familienversichert. D.h., sie und beide Kinder sind zu einem sehr günstigen Beitrag vollversichert.

Die GKV hat sie bisher immer turnusmässig angeschrieben und darauf aufmerksam gemacht dass sie sich bitte bei Veränderung des Einkommens bzw. bei Beendigung des Studiums melden müsse. Vom Familienstand war nie die Rede. Meine Frau verfügt über kein eigenes Einkommen.

Fragen: Wären wir verpflichtet die neue Situation von uns aus zu melden? Müssten sie und die Kinder sich ebenfalls privat versichern? Was raten Sie uns zu tun?
Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können beruhigt sein. Ihre Frau ist solange in der GKV pflichtversichert (und die Kinder im Wege der Familienversicherung mit), wie Sie jedenfalls nicht das 14. Fachsemester oder 30. Lebensjahr erreicht hat (§ 5 Abs. 1 Nr. 9 SGB V), unabhängig vom familiären Status.

Insofern könne Sie sich auf die Anschreiben Ihrer GKV verlassen und müssen nur die dort aufgeührten Punkte bei Veränderungen melden.

Eine anderweitige Krankenversicherung Ihrer Frau steht damit nicht im Raum.

Mit freundlichen Grüßen

Schneider
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 22.06.2007 | 18:26

Sehr geehrter Herr Schneider,

vielen Dank für Ihre Antwort. Hätte ich gewusst dass das Alter eine Rolle spielt, hätte ich in meiner Fragestellung schon erwähnt dass meine Frau im Sep. 2006 30 geworden ist. Vom Semester her gibt es sicher kein Problem (4. Fachsemester).

Was ändert sich anbetracht dieser Fakten an Ihren Einschätzungen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.06.2007 | 18:43

Sehr geehrter Fragesteller,

nach der von mir genannten gesetzlichen Vorschrift ist auch eine GKV nach dem 30. Lebensjahr möglich, wenn "die Art der Ausbildung oder familiäre sowie persönliche Gründe, insbesondere der Erwerb der Zugangsvoraussetzungen in einer Ausbildungsstätte des Zweiten Bildungswegs, die Überschreitung der Altersgrenze oder eine längere Fachstudienzeit rechtfertigen".

Da Sie selbst schreiben, dass Sie bisher nur turnusmäßig übliche Schreiben von der GKV bekommen haben (ohne auf die Problematik des 30. Lebensjahres einzugehen), würde ich Ihnen nunmehr doch (zur Sicherheit) raten, sich mit der GKV in Verbindung zu setzen. Dabei sollten Sie auch die zwischenzeitliche Eheschließung erwähnen. Dies ist m.E. sicherer als ein Risiko einzugehen. Gehen Sie am besten in ein Servicecenter und sprechen Sie vor Ort mit einer Mitarbeiterin. Da können Sie im Fall der Fälle viel mehr "bewegen" und auch sonst erfragen als bei einem Schriftverkehr.

Da die GKV das Alter Ihrer Frau ja kennt, erwarte ich allerdings kaum Probleme. Die GKV hätte sich andernfalls längst bei Ihnen gemeldet.

MfG

Schneider
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 22.06.2007 | 22:51

Ich komme nicht umhin festzustellen, dass sowohl Ihre letzten Ausführungen als auch Ihre Bewertung unsachlich sind. Dies folgt aus einem offensichtlich oberflächlichen Lesen meiner Antwort(en). So habe ich Ihnen keineswegs mitgeteilt, dass eine GKV nach dem 30. LJ nicht mehr möglich ist, sondern in meiner Ergänzung - auf Ihren ergänzenden Sachvortrag hin - deutlich gemacht, dass dies unter bestimmten Voraussetzungen gerade möglich ist. Da es unüblich ist, dass Studenten bereits das 30. LJ anstreben, bin ich zu Recht in meiner ersten Antwort darauf nicht näher eingegangen.

Was unter Risiko zu verstehen ist, muss ich Ihnen im Rahmen einer solches Portals zur ersten Orientierung und unter Berücksichtigung des Einsatzes (vor Ort beim Anwalt hätten Sie 100 € und mehr gezahlt) nicht im Einzelnen darlegen. Da müssen Sie sich schon auf mein Urteilsvermögen verlassen.

Schneider
Rechtsanwalt
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"Leider verstehe ich die Antwort nicht. Warum ist es nach dem 30 LJ nicht möglich in der GKV versichert zu sein.

Und von welchem Risiko sprechen Sie.

Wenn wir jetzt zur Versicherung gehen und von uns aus die Situation klären, müssen wir womöglich nachzahlen, oder noch schlimmer die KV wird rückwirkend unwirksam "