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Wlcher Anwalt kann gut rechnen


| 15.12.2006 12:47 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich bin KFZ Händler. Ein Kunde hat sein Fahrzeug nicht in vollem Umfang bezahlt. Ich habe es zurückgeholt. Mein Anwalt, mit dem ich nicht mehr so ganz einig bin hat nun eine Kostenaufstellung gemacht, die mir die Haare zu Berg stehen lassen. Nach seiner Meinung hätte ich dem Kunden noch Geld zu geben. Er meinte, daß ich deshalb keine Forderungen an den Kunden stellen sollte, der das Fahrzeug in einem desolaten Zustand zurückgegeben hat. Hier wäre einfach eine Kostenaufstellung durchzugehen. Ich bin der festen Meinung: Hier hat mein Anwalt einen dicken Rechenfehler gemacht.
15.12.2006 | 13:17

Antwort

von


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Austr. 9 1/2
89407 Dillingen a. d. Donau
Tel: 09071/2658
Web: www.rechthilfreich.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Ich nehme an, dass der Kunde die Rechnung nicht bezahlt hat, Sie ihm darauf eine Frist gesetzt haben und nach Ablauf derselben vom Kaufvertrag zurückgetreten sind. Der Rücktritt richtet sich nach §§ 346 ff. BGB. Demnach muss der Käufer das Fahrzeug herausgeben und Nutzungsersatz - wozu auch Gebrauchsvorteile zählen - leisten. Soweit sich der Zustand des Fahrzeugs verschlechtert hat, ist nach § 346 Abs. 2 Nr. 3 BGB vom Käufer Wertersatz zu leisten. Eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme entstandene Verschlechterung des Fahrzeugs bleibt jedoch außer Betracht.

Sie als Verkäufer müssen den geleisteten Kaufpreis zurückerstatten.

Die oben beschriebenen Rückerstattungsansprüche sind nach § 348 BGB Zug um Zug zu erfüllen. Es bietet sich eine Aufrechnung an, die gegenüber dem Käufer erklärt werden muss. Sollte der Wertverlust zusammen mit den gezogenen Gebrauchsvorteilen den geleisteten Kaufpreis übersteigen, so haben Sie noch offene Forderungen.

Kommt es zu einem Rechtsstreit über die konkrete Höhe der Ihnen zustehenden Forderungen, so wären Sie aller Voraussicht nach hierfür voll darlegungs - und beweispflichtig. Der Beweis muss unter Umständen sogar mit einem teuren Sachverständigengutachten angetreten werden. Alleine die Beauftragung eines Rechtsanwaltes mit Rechenarbeiten ist gewiss kein adäquates Mittel etwaige Ansprüche Ihrerseits durchzusetzen.

Gerne bin Ich bereit die Unterlagen durchzusehen. Dies allerdings nicht zu einem Pauschalpreis in Höhe von den ausgelobten 20,00 €uro. Hierfür müsste ich, um die Angemessenheit meiner Leistungen zu wahren, gesondert Gebühren in Ansatz bringen. Gerne können Sie die kostenfreie Nachfragefunktion nutzen, um weitere Einzelheiten der Angelegenheit zu klären oder mich auch unter genannten Kontaktdaten erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Kohberger
Rechtsanwalt

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eMail: kohberger@freenet.de


Rechtsanwalt Michael Kohberger

Nachfrage vom Fragesteller 20.12.2006 | 07:48

Meine ursprüngliche Frage und die Diensteistung, für die ich bereit war mein Geld zu geben wurden nicht beantwortet ! So kann das wohl nicht sein !

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.12.2006 | 09:35

Danke für die Nachfrage, die ich wie folgt beantworte:

Nach telefonischer Rückfrage beim Fragesteller ist geklärt, dass in der Kostenabrechnung des Rechtsanwalts ein Denkfehler enthalten war, da bei der Aufrechnung der oben beschriebenen Posten der volle Kaufpreis und nicht nur die tatsächlich geleistete Anzahlung in Ansatz gebracht wurde.

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"Nach Rücksprache wurde mir bestätigt, daß mein persönlicher Anwalt einen Rechenfehler begangen hat. Dies konnte hier nach einem Telefonat geklärt werden. Gerne hätte ich die Angelelegenheit natürlich einem Anwalt übergeben, der diesen gravierenden Fehler erkennt ! Evtl. werde ich den RA hier im Forum bitten, die Rechtssache weiterhin zu bearbeiten. "
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Nach Rücksprache wurde mir bestätigt, daß mein persönlicher Anwalt einen Rechenfehler begangen hat. Dies konnte hier nach einem Telefonat geklärt werden. Gerne hätte ich die Angelelegenheit natürlich einem Anwalt übergeben, der diesen gravierenden Fehler erkennt ! Evtl. werde ich den RA hier im Forum bitten, die Rechtssache weiterhin zu bearbeiten.


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