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Wirtschaftlicher Totalschaden, beide Autos bei selber Versicherung?

| 13.09.2011 18:48 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Tochter (44),allein erziehende Mutter von
2 Kindern hatte eine Verkehrsanfall:

Sie wurde beim Passieren eines Parkplatzes von
einem PKW von links gerammt. Im Po
lizeibericht ist der Kontrahent als
Schuldiger kostenpflichtig verwarnt worden.

Beide Fahrzeuge sind bei der HUK versichert.
Auf Veranlassung der Versicherunge hat meine
Tochter das Fahrzeug bei der Firma "Brilliant"
vorgestellt. Dort wurde nach einer ersten
Ansicht die Meinung vertreten, dass das Fahrzeug
vor dem Unfall einen geschätzten Wert von € 500,00
gehabt haben könnte, die Reparatur aber höchst-
wahrscheinlich ca. € 1000,00 oder mehr kosten
würde.
D. h. man hätte es mit einem wirtschaftlichen
Totalschaden zu tun.
Meine Tochter aus Kostengründen unter allen
Umständen erreichen, dass sie mit ihrem Fahrzeug
weiter fahren kann.
Was raten sie ihr, wie sie sich verhalten soll?
Was bedeutet die Tatsache, dass beide Fahrzeuge
bei derselben Versicherung versichert sind?

Ich bin gespannt auf Ihren Rat.

Mit freundlichen Grüßen
13.09.2011 | 20:22

Antwort

von


(228)
Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: http://www.kanzlei-kaempf.net
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage! Diese beantworte ich Ihnen wie folgt:

1. Ich empfehle Ihnen, den Schaden bei der Versicherung des Unfallgegners geltend zu machen.

Ihre Tochter hat einen Anspruch auf die Kosten der Wiederbeschaffung eines gleichwertigen Ersatzfahrzeugs abzüglich des Restwerts des verunfallten Fahrzeugs. Alternativ könnte sie bis zu 130 Prozent der Wiederbeschaffungskosten verlangen, so sie das Fahrzeug für diesen Betrag umfassend und fachgerecht reparieren lässt.
Daneben hat sie einen Anspruch auf Erstattung eines Nutzungsausfalls für die Dauer der Wiederbeschaffung oder alternativ der Reparatur des Unfallwagens. Außerdem steht Ihr eine Pauschale in Höhe von 25,- EUR für Ihre Aufwendungen aus dem Verkehrsunfall zu. Auch weitere aus dem Verkehrsunfall resultierende Schadensersatzansprüche (beispielsweise die Kosten für das Abschleppen des KFZs, Taxifahrten vom Unfallort etc.) sind zu ersetzen.
In Anbetracht dessen, dass auch die Kosten der Inanspruchnahme eines Rechtsanwalts Teil des Schadens aus dem Verkehrsunfall sind, rate ich Ihnen im Übrigen einen Anwalt vor Ort mit der Regulierung des Unfallschadens zu beauftragen.

2. Die Tatsache, dass das Fahrzeug beim gleichen Versicherer wie das Auto des Unfallgegners versichert ist, spielt bei der Abwicklung des Schadens keine Rolle.


Abschließend erlaube ich mir den Hinweis darauf, dass eine vollständige Erstattung des aus dem Verkehrsunfall resultierenden Schadens lediglich dann möglich ist, wenn den Unfallgegner die volle Schuld trifft.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


Bewertung des Fragestellers 15.09.2011 | 09:53

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"Alles ist so abgelaufen, dass ich Sie jederzeit empfehlen würde.

Danke für Ihre unbürokratische Hilfe."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 15.09.2011
4,4/5,0

Alles ist so abgelaufen, dass ich Sie jederzeit empfehlen würde.

Danke für Ihre unbürokratische Hilfe.


ANTWORT VON

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