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Wirksamer Verzicht auf Einrede der Verjährung

24.08.2006 12:44 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich habe im April 2003 meiner Ex-Freundin einen Geldbetrag in Höhe von 10.000 EUR geliehen und im Darlehensvertrag ist eine monatliche Rückzahlung vereinbart.
Sie hat nicht wirklich viel und nur unregeldmässig zurückgezahlt...
Die Forderung, wenn ich das mit dem neuen Schuldrecht richtig sehe, ist am 01.01.2007 verjährt.
Ich möchte, ohne ihr zuviel Stress zu machen (Titel etc.), den Eintritt der Verjährung verhindern - ist dazu ein Vertrag, den sie vor dem 01.01.2007 zu unterschreiben hat und in dem sie unter Anerkennung der Höhe der "Restschulden" auf die Einrede der Verjährung verzichtet, ausreichend?
Wie lange läuft dann die "neue" Verjährung.?
24.08.2006 | 13:30

Antwort

von


(13)
Gneisenaustr. 66
10961 Berlin
Tel: 030-24048391
Web: http://www.internet-rechtsberater.com
E-Mail:

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben beantworte ich die Frage wie folgt:

Je nach dem, wann die Teilzahlungen Ihrer Ex-Freundin geleistet worden sind, kann die Verjährung bereits gehemmt sein oder muss neu berechnet werden. Zur genauen Bestimmung wären weitere Informationen notwendig. Einschlägige §§ für die Bewertung, ob bereits eine Hemmung oder Verjährung vorliegt, sind die §§ 203 ff. BGB bzw. die §§ 194 ff. BGB .

Die sicherste Methode, um Ihre Ansprüche zu sichern, wäre einen schriftlichen Ratenzahlungsvertrag mit Ihrer Ex-Freundin abzuschließen.

Sie sollten darin festhalten, wie viel Geld bereits bezahlt wurde und in welchen Raten der Restbetrag zu zahlen ist. Auch sollte der genaue Zeitpunkt der Fälligkeit der Raten bestimmt werden. Der Zusatz, dass der gesamte Restbetrag fällig wird, sofern die Schuldnerin mit einer Rate in Verzug gerät, ist anratsam. Sodann können Sie bei einer drastischen Verschlechterung der Zahlungsmoral sofort den Gesamtbetrag gerichtlich geltend machen.

Damit umgehen Sie auch weitere Verjährungsproblematiken, den mit der Fälligkeit entsteht ein weitere 3-jährige Verjährungsfrist.

Ich denke, dass ein solcher Vertrag zumutbar ist und Ihre Ansprüche entsprechend gut sichert.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit Beantwortung der Frage weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Andrej Wincierz
Rechtsanwalt

Wilhelm-Kopp-Straße 2
65203 Wiesbaden

0611-60 919 757
Email: a.wincierz@strafverteidiger-rhein-main.de


ANTWORT VON

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