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Wirksamer Kaufvertrag?

18.05.2010 22:15 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich benötige dringend Ihre Hilfe:

Am 24.01.2010 besichtigte ein Ehepaar, ein Freund und dessen Vater meine Vespa-Roller- Sammlung. Darunter wurde eine Vespa angeboten, für die sich das Ehepaar interessierte und auch letztendlich im Februar bezahlte und abholte. An dem Besichtigungstermin kam es ebenfalls zur Besichtigung einer komplett zerlegten Vespa (Oldtimer), die im Keller aufbewahrt wurde. Das Interesse lag in diesem Fall von dem Freund und dessen Vater vor. Ich hatte dort angeboten, dass ich die Vespa nicht unter 4000 EUR abgebe - ohne TÜV und ohne notwendige Teillackierung. Auf die Frage hin, wieviel eine Lackierung und TÜV kosten würde, gab ich an, dass ca. 250 EUR für die Teillackierung und ca. 130 EUR für den TÜV zu berappen seien. Mit dieser Information erbat sich der Interessent Bedenkzeit. Im April rief mich der Interessent an, was mit der Vespa sei und wann er sie holen könnte. Ich sagte, dass dies nach Absprache möglich sei und mit der Abholung die Kaufpreiszahlung in Höhe von 4000 EUR fällig sei. Der Interessent behauptete, dass dies ja wohl nicht sein kann, er will die Vespa zusammengebaut mit TÜV und teillackiert für 4380 EUR abholen. Ich sagte ihm, dass dies nie vereinbart wäre und nach einer emotionalen Diskussion mit der Androhung des Interessenten auf Einklagung der Vereinbarung "zusammengebaut, lackiert und TÜV-fertig" für xxxx EUR beendet wurde. Nach weiteren 2 Wochen erhielt ich von einem Rechtsanwalt des Interessenten ein Schreiben mit folgendem Inhalt: "Am xx.01.2010 wurde zwischen Ihnen und unserem Mandanten ein verbindlicher Kaufvertrag über einen Motorroller Marke Vespa, Typ xyz, zu einem vereinbarten Kaufpreis von 4380 EUR geschlossen, wobei Inhalt der Vereinbarung war, dass der von Ihnen unserem Mandanten gezeigte Motorroller, welcher zerlegt war, von Ihnen bis April 2010 zusammengbaut und unserem Mandanen dann übergeben wird. Entgegen Ihren Äußerungen gegenüber unserem Mandanten ist ein wirksamer Kaufvertrag geschlossen worden, nach dem Ihrerseit die vereinbarten Vertragspflichten zu erfüllen sind. Unser Mandant hat Ihnen gegenüber definitiv erklärt, auf die Einhaltung der vertraglichen Vereinbarungen zu bestehen, so dass wir Sie hiermit auffordern, uns gegenüber umgehend bis zum 3.5.2010 verbindlich zu rklären, dass Sie ebenfalls bereits sind, den Vertrag zu erfüllen. Unabhängig hiervon fordern wir Sie auf, den streitgegenständlichen Motorroller, wie vereinbart, fertig zusammengebaut, montiert und neu lackiert unserem Mandanten Zug um Zug gegen Bezahlung des Kaufpreises in Höhe von 4380 EUR bis xx.05.2010 zu übergeben und zu übereignen. Solten Sie diesen Aufforderungen nicht fristgemäß nachkommen, müssen Sie mit der umgehenden Einleitung gerichtlicher Schritte rechnen."

Keiner der o. a. Daten und Angaben ist ist inhaltlich richtig. Zum Zeitpunkt des Besuches im Januar war nur meine Frau als Zeugin anwesend. Ich hatte dem Interessenten lediglich eine Abschätzung der Kosten ohne Eigenleistung / ohne Lohnkosten für den Zusammenbau gegeben, die in keinem Fall meine Leistung für Zusammenbau, Lackierung und TÜV- Abnahme beinhaltet. Mein unverbindliches Angebot lag bei 4000 EUR für den zerlegten Vespa- Roller.

Wie muss ich mich verhalten? Vielen Dank für Ihre Rückmeldung im Voraus.

18.05.2010 | 23:22

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Es kommt entscheidend darauf an, ob die Gegenseite das beweisen kann, was der Anwalt behauptet. Hierbei ist auch relevant, ob Sie im Notfall beweisen können, daß das, was die Gegenseite behauptet, nicht wahr ist.

Da sowohl Sie als auch die Gegenseite Zeugen haben, steht Aussage gegen Aussage. In solchen Fällen wird das Gericht auf einen Vergleich dringen. Wenn ein Vergleich nicht zustande kommt, wird das Gericht ein Urteil fällen, dessen Inhalt nicht vorhersehbar ist.

Daher ist es am sinnvollsten, daß Sie sich bereits im Vorfeld bemühen, sich mit der Gegenseite zu einigen.

Ich rege daher an, daß Sie der Gegenseite mitteilen, wie sich der Sachverhalt nach Ihrem Wissen darstellt, und schlagen dann einen Kompromiß vor.
Auf einen Prozeß sollten Sie es nicht ankommen lassen, da dessen Ausgang unvorhersehbar ist.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


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