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Wird man vom Nachlassgericht informiert?

07.07.2010 13:33 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Großmutter ist vor 3 Wochen verstorben.
Hinterlässt 1 Tochter, die wiederum einen Sohn hat, und einen Enkel dessen Mutter verstorben (2te Tochter der Großmutter) ist, mich.
Meines Wissens erbe ich 1/2 des möglichen Vermögens der Großmutter, die von der Tochter bis zum Tode gepflegt wurde.
Um das Verhältniss zu der Tante nicht zu trüben, habe ich bis dato nicht nach meinem Erbe gefragt. Wird man amtlich benachrichtigt, ob ich das Erbe annehme oder ausschlage?

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihre Großmutter kein Testament hinterlassen hat, sind Sie Erbe zu 1/2. Möglicherweise bestehen Ausgleichsansprüche für Zuwendungen die Ihre Großmutter Ihrer Tante gemacht haben, sodass Ihr Anteil am Erbe sich auch erhöhen könnte.

Sollte Ihre Großmutter ein Testament aufgesetzt haben, haben Sie möglicherweise Pflichtteilsansprüche je nach Inhalt des Testaments.

Das Nachlassgericht kann nur die Personen informieren von denen es Kenntnis hat. Dies ist regelmäßig dann der Fall, wenn die Personen in einem Testament erwähnt wurden.

Um sich Klarheit über Ihre Rechte zu verschaffen sollten Sie sich an das Nachlassgericht wenden und dort Auskunft über das Vorhandensein eines Testaments verlangen. Sind Sie Erbe geworden, gesetzlich oder testamentarisch, sollten Sie entscheiden, ob Sie die Erbschaft aussschlagen wollen. Dafür haben Sie 6 Wochen Zeit. Nehmen Sie die Erbschaft an, lassen Sie sich einen Erbschein ausstellen, um sich gegenüber Ihrer Tante oder Banken etc. als Miterben auszuweisen.

In jedem Falle sollten Sie etwaige Pflichtteilsansprüche prüfen lassen. Dazu rate ich Ihnen eine Rechtsanwalt Ihrer Wahl zu beauftragen.

Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird. Auch eine größere örtliche Entfernung steht einer Mandatsübernahme nicht im Wege, da die Kommunikation auch gut über Telefon, EMail, Post und Fax erfolgen kann.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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