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Wird Pflichtteilberechtigter Alleinerbe?

| 11.09.2014 13:03 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Eine soziale Einrichtung wurde als Alleinerbe eingesetzt. Diese entscheidet in den nächsten Wochen ob sie das Erbe annehmen werden. Die Bank gibt Ihnen aber keine Auskünfte und somit weiß niemand ob der Nachlass des Erblassers aus Schulden oder Vermögen besteht. Die Wohnungseinrichtung wurde gesichtet und hat keinerlei Wert so das die Wohnungsauflösung Kosten verursachen würde. Es gibt ausser einem Kind des Erblassers keine Angehörigen. Das Kind würde seinen Pflichtteil geltend machen. Die Frage wäre, was passiert wenn der Alleinerbe das Erbe ausschlägt aufgrund des Risikos hier Schulden zu übernehmen? Neben den Kosten für Wohnungsauflösung fallen weitere Kosten an für mehrere Wohnungsmieten über den Tod hinaus, der Bestattung, dem Nachlassverzeichnis usw. Wird im Fall der Ausschlagung des Alleinerben der Pflichtteilberechtigte automatisch Alleinerbe? Muss der Pflichtteilberechtigte bei der Annahme das nur Schulden vererbt werden dann auch ausschlagen?
Wenn der Pflichtteilberechtigte durch die Ausschlagung des Erben nicht automatisch in die Erbfolge eintritt, bei wem muss er dann den Pflichtteil geltend machen?

11.09.2014 | 13:35

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

schlägt der Erbe aus, so fällt die Erbschaft dem gesetzlichen Erben zu §§ 1953 Abs. 2 , 1924 BGB , wenn es keinen anderweitigen testamentarischen Erben gibt.
Gibt es nur ein Kind, wird dieses Alleinerbe.

Der Pflichtteilsberechtigte muss nicht zwangsläufig das Erbe ausschlagen.

Bei Überschuldung des Nachlasses kann der Erbe Nachlassverwaltung oder ein Nachlassinsolvenzverfahren beantragen (§ 1975 BGB ).


Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 13.09.2014 | 18:25

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