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Wird Lebensgefährtin bei Unterhaltszahlungen angerechnet?

| 03.03.2009 14:07 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ex-Frau meines Lebensgefährtin fordert für das gemeinsame Kind mehr Unterhalt. Nun verdient mein Lebensgefährte sehr wenig im Monat, ich allerdings gut. Kann es sein, dass ich mit angerechnet werden und für das Kind zahlen muss? Das möchte ich nicht, denn - wie gesagt - es ist ja nicht mein Kind. Wenn es so sein sollte, würden Sie dann empfehlen, dass sich mein Lebensgefährte eine eigene Wohnung sucht?

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragsteller,

unter Berücksichtigung der von Ihnen gegebenen Sachverhaltsangaben beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Ihr Einkommen wird bei der Unterhaltsberechnung nicht angesetzt. Zum Unterhalt verpflichtet ist nur Ihr Lebensgefährte – somit wird auch nur sein Einkommen angesetzt.

Es kann aber sein, dass der Selbstbehalt Ihres Lebensgefährten, das ist der Betrag der ihm auf jeden Fall verbleiben muss, herabgesetzt wird.

Eine Herabsetzung des notwendigen Selbstbehalts ist möglich, wenn der Schuldner im Einzelfall deutlich geringere Kosten hat, als in den Tabellensätzen berücksichtigt sind. Dies kann der Fall sein, wenn er mit einem leistungsfähigen neuen Partner in einer ehelichen oder nichtehelichen Gemeinschaft lebt und es deshalb zu Ersparnissen durch eine gemeinsame Haushaltsführung kommt.

Normalerweise ist der notwendige Selbstbehalt beim Kindesunterhalt, soweit der Unterhaltspflichtige erwerbstätig ist 900,- €.

Ob eine Herabsetzung hier in Frage kommt, kann hier nicht abschließend beurteilt werden. Sie sollten sich von einem Anwalt vor Ort beraten lassen, der anhand der konkreten Umstände und der konkreten Einkommenszahlen einen besseren Einblick hat.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben. Eine abschließende Beratung kann im Rahmen dieses Forums nicht praktiziert werden, weil diese die Kenntnis des vollständigen Sachverhalts erfordert. Hier konnte ich mich nur auf Ihre Schilderungen stützen und somit nur eine erste Einschätzung der Lage abgeben. Eine persönliche Beratung kann hierdurch nicht ersetzt werden. Durch das hinzufügen oder Weglassen relevanter Tatsachen kann sich die Beurteilung des Falles maßgeblich ändern.

Ich empfehle Ihnen daher, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen, sofern Sie eine abschließende Beurteilung erhalten möchten. Im Falle der Beauftragung eines Rechtsanwalts ist zu beachten, dass weitere Kosten anfallen.

Mit freundlichen Grüßen



Christina Knur-Schmitt
- Rechtsanwältin -

Bewertung des Fragestellers 05.03.2009 | 17:10

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