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Will Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung nicht einhalten


22.08.2007 12:00 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



Ich habe Morgen einen Termin zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung.
Was kann ich dagegen tun? (Wohnsitz abmelden, Termin verlegen lassen, krankmelden, ........)
Was ist möglich........

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass es sich um einen Termin zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung im Rahmen der Zwangsvollstreckung handelt.

Zur unentschuldigten Nichtwahrnehmung des Termins kann ich Ihnen nicht raten, da in einem solchen Falle auf Antrag gegen Sie ein Haftbefehl erlassen werden kann.

Außerdem sollten Sie die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung auch als Möglichkeit betrachten, Ihren Gläubigern offenzulegen, dass Sie auf Grund Ihrer Vermögensverhältnisse möglicherweise nicht in der Lage sind, Ihre Schulden zu begleichen. Dies könnte dazu führen, dass die Vollstreckungserwartungen Ihrer Gläubiger realistischer werden und weniger Druck auf Sie ausgeübt wird. Auch wäre eine bessere Ausgangsposition zu Verhandlungen über eine Schuldenbereinigung gegeben.

Die Verzögerung der Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung hat meist wenig Sinn, da Schuldtitel erst in 30 Jahren verjähren und Sie sich fragen sollten, ob Sie damit lediglich das Unvermeidliche hinauszögern.

Sollten Sie jedoch wirklich ernsthaft erkrankt sein und hierfür ein ärztliches Attest aufweisen können, könnte nach rechtzeitiger Rücksprache mit dem Gerichtsvollzieher der Termin verschoben werden.

Weiterhin gäbe es die Möglichkeit, mit Ihrem Gläubiger über Ihre Schulden zu verhandeln. Sollte hierbei eine Einigung erzielt werden, könnte der Gläubiger seinen Antrag zurückziehen.

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, mit dem Gerichtsvollzieher zu verhandeln. Sie könnten eine Ratenzahlung anbieten, wobei es von Vorteil wäre, wenn Sie die erste Rate an Ort und Stelle anbieten könnten. Dabei müssen Sie außerdem glaubhaft machen, dass Sie die Forderung innerhalb der nächsten 6 Monate begleichen werden.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen Überblick vermittelt zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt
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