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Wieviel Urlaubsanspruch bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum 31.07.

01.05.2015 12:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Zum Urlaubsanspruch bei Ausscheiden in der zweiten Jahreshälfte.

Ich werde mit meinem Arbeitgeber in den nächsten Tagen eine Aufhebungsvereinbarung abschließen, in der geregelt sein wird, dass das Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien im gegenseitigen Einvernehmen mit Ablauf des 31.07.2015 endet.

In meinem Arbeitsvertrag ist geregelt:

§ 5 Urlaub

1. Frau xyz erhält 30 Arbeitstage Erholungsurlaub jährlich. Jede Kalenderwoche mit 6 Werktagen ist mit 5 Arbeitstagen zu rechnen.
2. Das Urlaubsentgelt bemisst sich nach dem durchgehend zu zahlenden Monatsentgelt.
3. Der Urlaubsantritt ist mit dem Vorgesetzten abzustimmen. Es gelten im Übrigen die Regelungen des Bundesurlaubsgesetzes.

§ 6 (.....)

Wie viele Arbeitstage Erholungsurlaub stehen mir also für das Jahr 2015 - unter Berücksichtigung meines Ausscheidens zum 31.07. - zu? Wie wirkt sich das auf einen möglichen Urlaubsanspruch für das laufende Jahr bei einem neuen Arbeitgeber aus, wenn ich ab dem 01.08. eine neue Stelle antrete?
01.05.2015 | 13:32

Antwort

von


(335)
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72654 Neckartenzlingen
Tel: 07127/349-1208
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Antwort findet sich - wenn auch nicht so ganz eindeutig - in § 4 und 5 BUrlG .

Nach § 4 BUrlG entsteht ein Urlaubsanspruch erst nach Ablauf einer sechsmonatigen Wartezeit. Da ich davon ausgehe, dass Sie im Jahr 2015 bei Ausscheidenstermin zum 31.07.2015 mehr als sechs Monate bei Ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind, wäre die Voraussetzung des § 4 BUrlG erfüllt.

Entscheidend ist nun § 5 BUrlG . Dort sind Fälle geregelt in denen ein Urlaubsanspruch gekürzt wird. Dort ist jedoch nur der Fall geregelt, dass der Arbeitnehmer vor Ablauf von 6 Monaten aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet. Da Sie ja jedoch über 6 Monate in diesem Jahr tätig waren, ist § 5 BUrlG nicht einschlägig.

Sie können daher gegen Ihren Arbeitgeber den vollen Jahresurlaubsanspruch geltend machen. Kann dieser während der restlichen Vertragslaufzeit nicht mehr gewährt werden, zum Beispiel weil Sie keinen Urlaub nehmen oder während des Urlaubes erkranken, so besteht ein Anspruch auf Abgeltung des Urlaubs in Geld, § 7 Abs. 4 BUrlG .

Wenn Sie nun ab 01.08. eine neue Stelle antreten, wird der beim alten Arbeitgeber genommene Urlaub voll auf den neu zu gewährenden Urlaub angerechnet. Die Regel ist jedoch ohnehin, dass während der Probezeit Urlaub nur in Ausnahmefällen gewährt wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Johannes Kromer

ANTWORT VON

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