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Wiederverheiratung; nur eigne Kinder sollen erben


| 29.06.2007 21:16 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Folgende Situation

ich geschieden (1 Kind lebt bei mir, 1 Kind bei meiner Exfrau) lebe mit meiner neuen Partnerin (ohne Vermögen/Immobilien ebenfalls geschieden 2 erwachsene Kinder) in meinem Haus. Das hatte ich bei der Scheidung meine Exfrau abgekauft. Ich bin gegenüber meiner Exfrau und dem bei Ihr lebenden Kind unterhaltspflichtig.

Meine neue Partnerin und ich überlegen zu heiraten.
Wie kann ich für diesen Fall erreichen, dass bei meinem Tod das Haus meinen Kindern zufällt und nicht meiner (neuen) Frau und in Folge ihren Kinder. Eine zwischenzeitliches teilweises Erben durch meine (neue) Frau wäre ok. Ich möchte aber, das letztendlich meine Kinder und nicht ihre (auch nicht teilweise) erben. Ihre Kinder haben nie mit mir eine Wohngemeinschaft gehabt.
Das Haus schon jetzt auf meine Kinder zu überschreiben beraubt mich womöglich einer für das Alter evtl. doch noch notwendigen Flexibilität (betreutes Wohnen). Zum anderen ist das Haus noch nicht wieder abbezahlt und ich kann meinen Kinder (beide in Ausbildung) doch nicht die Schulden aufladen, oder?

Wie kann man meinen Wunsch regeln (Testament, Ehevertrag, ..)?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihr Interesse an dieser Online-Rechtsberatung. Auf der Grundlage des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

1. Sie sollten in jedem Fall ein Testament machen. Nach einer Heirat mit Ihrer jetzigen Lebensgefährtin wäre diese in jedem Fall Erbin und würde damit einen Anteil an Ihrem Haus bekommen und könnte dies dann weitervererben. Um dies zu vermeiden, müssen Sie eine Regelung im Rahmen eines Testaments treffen. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie sollten sich hierzu in jedem Fall ausführlich anwaltlich beraten lassen, um die genau auf Sie passende Lösung zu finden.
Hier schon mal ein paar Anhaltspunkte:
- Sie bestimmen Ihre Kinder als Alleinerben. Dann hätte Ihre Frau lediglich den Pflichtteilsanspruch. Möglich wäre zudem Ihrer Ehefrau ein lebenslanges Wohnrecht zukommen zu lassen.
- Sie lassen es bei der gesetzlichen Erbfolge, bestimmen aber im Wege der Teilungsanordnung, dass Ihre Kinder das Haus bekommen sollen. Dann sollten aber noch andere Vermögenswerte vorhanden sein, die Ihre Ehefrau erben kann und die im Wert über ihrem Pflichtteilsanspruch liegen.
- Ihre Frau und Ihre Kinder erben zu gleichen Teilen. Ihre Ehefrau ist aber lediglich Vorerbin, bei ihrem Tod werden Ihre beiden Kinder Nacherben, damit fällt der Erbteil ihrer Ehefrau nicht an deren Erben sondern an die von Ihnen bestimmten Kinder.

Wichtig ist auch eine Regelung, die den Fall Ihres Versterbens erfasst, während der Minderjährigkeit Ihrer Kinder. Ihre geschiedene Ehefrau hat für diesen Fall ja die Vermögenssorge für Ihre Kinder. Hier wäre an Testamentsvollstreckung zu denken.

Ich hoffe, Sie haben einen ersten Eindruck von der Komplexität des Themas bekommen. Gerne berate ich Sie auch weiterhin im Rahmen einer Mandantsübertragung und entwerfe Ihnen ein auf Sie zugeschnittenes Testament. Dies ist auf die Entfernung ohne weiteres möglich. Wichtig wäre aber in jedem Fall ein ausführliches Telefonat, damit Sie über die Vor- und Nachteile aller für Sie relevanten Möglichkeiten informiert sind.

2. Bitte denken Sie auch über einen Ehevertrag nach. Wollen Sie noch gemeinsame Kinder oder nicht? Sie sollten in jedem Fall eine Regelung über den Ehegattenunterhalt treffen.

Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.
Mit freundlichen Grüßen
Martina Hülsemann
Fachanwältin für Familienrecht


Nachfrage vom Fragesteller 01.07.2007 | 21:51

Frage zunächst für mich im Moment voll beantwortet.
Sie empfehlen ein Testament und bieten da auch Ihre Dienste an; ich könnte mir die Inanspruchnahme gut vorstellen. Aber wie sieht es mit dem Notar aus; ist der nicht auch zur Beratung verpflichtet oder ist kein notarielles Testament sinnvoll/erforderlich?
Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.07.2007 | 00:12

Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie ein notarielles Testament wählen oder aber ein handschriftliches privates Testament.
Beide Formen sind voll wirksam. Der Notar wird für seine Inanspruchnahme ebenfalls Gebühren verlangen.
Wichtig ist in jedem Fall die Art der Verwahrung, hier sollten Sie sicher stellen, dass das Testament auch gefunden wird im Falle Ihres Versterbens. Diesbezüglich ist deshalb eine amtliche Verwahrung beim nachlassgericht sinnvoll.

Bewertung des Fragestellers |


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