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Wiederruf eines Auftrags möglich?


18.06.2007 21:08 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Es geht um den Auftrag an eine Baufirma zur Sanierung eines Wasserschadens. Nach einer Ortsbesichtigung durch die BAufirma wurde ein Angebot erstellt.
Zu dem Angebot wurde telefoniert und u.a. besprochen das nicht alle
Bestandteile/Leistungen im angebotenen Umfang in Anspruch genommen werden müssen und z.B. durch Eigenleistungen ersetzt werden können.

In der AB nach telefonischer Zusage wurde dies nicht festgehalten. Am 12.6. habe ich per Fax die unterschriebene Auftragsbestätigung zurückgeschickt und damit den Auftrag erteilt, allerdings mit dem Zusatz "wie telefonisch besprochen können einzelne Leistungen in Eigenleistung umgewandelt werden Beginn am 26.6"

Ich verstehe dies als eine Abwandlung der AB und damit juristisch als eine neues Angebot.

Übrigens steht in der gesamten "Auftragsbestätigung" dieses Wort nur in der Überschrift, im gesamten Text, insbesondere auf der unterschriebenen Seite ist nur von einem Angebot die Rede.

Am 13.6 habe ich nach einem Beratungsgespräch mit meinem Architekten und Bekannten festgestellt das das Angebot total überzogen ist - über Fachbetriebe konnte die nötige Leistung für fast die Hälfte realisiert werden.

Am 13.6 habe ich dann sofort per Fax den Auftrag wiederrufen.

Das Angebot basiert auf der VOB, die beiliegen sollte, aber fehlte - ich weiß nicht was die VOL außer zur Bauausführung mit dieser Angelegenheit zu tun haben könnte.

Kann es mit dieser Kündigung Probleme geben???

18.06.2007 | 21:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie die Auftragsbestätigung tatsächlich abgewandelt haben, dann ist in der Tat kein Vertrag zustande gekommen, da Sie, wie Sie zutreffend erkannt haben, ein neues Angebot abgegeben haben.

Durch den Widerruf sind Sie auch nicht mehr an das Angebot gebunden, vorausgesetzt, daß dieser Widerruf die Gegenseite tatsächlich erreicht hat. Daher kann ich nur anregen, den Widerruf per Einschreiben erneut zu senden.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


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