Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Wiederholter Blitzer während der verlängerten Probezeit NRW

| 03.12.2019 21:34 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


22:32
Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Tochter wurde ca. ein Jahr nach Erhalt ihres Führerscheines auf der Autobahn in einer Baustelle geblitzt. 21 km/h zu schnell. Lt. Amtsgericht wurde die Probezeit verlängert und läuft bis zum 16.12.19.
Vor ca. 4 Monaten hat sie eine rote Ampel überfahren, wurde geblitzt.
Ergo: ein Punkt, Bußgeld und ein Monat Entzug der Fahrerlaubnis. Sie wird ihren Führerschein
im Januar 20 abgeben.
Jetzt ist sie vorgestern auf der Autobahn in einer 130er Zone mit mindestens 150 km/h geblitzt worden. Genauere Angaben konnte sie nicht machen.
Können Sie mir sagen, was nun auf meine Tochter zukommen wird?
Vor allem dann, wenn sie wirklich (weit) über der Toleranz gelegen haben sollte.
Hier gehe ich davon aus, dass sie möglicherweise auch 155 oder 160 gefahren sein könnte.
Auch dieser Blitzer erfolgte ja noch in der verlängerten Probezeit.
Macht es in diesem Fall Sinn, einen Anwalt einzuschalten und ein Verfahren anzustreben?
Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir unsererseits grundsätzlich?
Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
03.12.2019 | 22:09

Antwort

von


(474)
Harmsstraße 86
24114 Kiel
Tel: 0431 88 70 49 75
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Sofer es in der verlängerten Probezeit zu einem erneuten A-Verstoß kommt. Folgt diesem in aller Regel eine schriftliche Verwarnung durch die Führerscheinbehörde. Außerdem wird eine Teilnahme an einer freiwilligen verkehrspsychologischen Beratung empfohlen. Dies ist nicht zu vergleichen mit einer MPU.

Leisten man sich dann noch einen dritten A-Verstoß in der Probezeit, ist die Geduld der Behörde ausgeschöpft und es kommt regelmäßig zum Entzug der Fahrerlaubnis. Der Betroffene darf dann keine Kfz mehr auf öffentlichen Straßen führen.

Zudem wird eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten verhängt. Frühestens drei Monate vor deren Ablauf kann ein Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis gestellt werden. Diese kann an bestimmte Bedingungen, wie beispielsweise eine erneute praktische Fahrprüfung, geknüpft werde.

Entscheidend wird daher sein wie hoch die Übertretung ausfiel und ob diese einen A und damit schwerwiegenden Verstoß darstellt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Sascha Lembcke


Rechtsanwalt Sascha Lembcke

Rückfrage vom Fragesteller 03.12.2019 | 22:23

Sehr geehrter Herr Lemcke,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Meine Tochter hat heute beim Straßenverkehrsamt angerufen und bez. einer freiwilligen verkehrspsycholgischen Beratung gefragt.
Antwort der Mitarbeiterin: Bei einem Rotlichtblitzer solle sie demnächst bei Grün fahren.
Sie seien nicht zuständig, bzw. würden das in so einem Fall nicht versenden.
Wir sind hier ohne Ende zugange, aber wir finden nichts, wo man eine verkehrspsychologische Beratung machen kann.
Wir haben keine Adressen, nichts. Haben Sie, auch wenn Sie im schönen hohen Norden leben,
eine Idee, wie man an entsprechende Adressen kommt?
Grüße in den Norden und vielen Dank für Ihre Antwort.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.12.2019 | 22:32

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sofern ihre Tochter noch keine Aufforderung zur Ableistung der verkehrspsychologischen Beratung (VB) erhalten hat, müssen Sie auch keine ableisten.

Erst wenn Sie den Hinweis von der Behörde erhalten.

Für die VB gibt es div. Anlaufstellen z.B. bei der DEKRA meines Wissens.

Googlen Sie mal in ihrer Umgebung nach einer VB da werden Sie gewiß fündig. Ansonsten können Sie mich gerne auch mit Ihren Adressaten dann kann ich mal nach Anlaufstellen schauen.

MfG
RA Lembcke

Bewertung des Fragestellers 07.12.2019 | 01:28

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Alles ok, vielen Dank."
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Sascha Lembcke »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 07.12.2019
4/5,0

Alles ok, vielen Dank.


ANTWORT VON

(474)

Harmsstraße 86
24114 Kiel
Tel: 0431 88 70 49 75
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Miet und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Inkasso, Vertragsrecht, Verkehrsrecht